| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Fläche: | 7.244,85 km² |
| Einwohner: | 1.712.622 (31. Dezember 2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 236 Einwohner je km² |
| Bezirk | |
| Wappen : | |
| Verwaltungssitz: | Ansbach |
| Homepage: | www.bezirk-mittelfranken.de |
| Regierungsbezirk | |
| Regierungssitz: | Ansbach |
| Homepage: | regierung.mittelfranken.bayern.de |
| Karte | |
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Mittelfranken ist in Bayern sowohl ein Bezirk als auch auch ein Regierungsbezirk.
Die Bezirke sind in Bayern Selbstverwaltungskörperschaften, zu denen sich mehrere Kreise zusammengeschlossen haben. Die Kreise eines Bezirks gehören jeweils zu einem gleichnamigen Regierungsbezirk, dem Zuständigkeitsgebiet der Bezirksregierung (oft nur kurz Regierung) als staatlicher Mittelbehörde. Anders als bei den Landratsämtern, die gleichzeitig staatliche und kommunale Behörde sind („Janusköpfigkeit“), existieren hierfür in Bayern mit den Bezirksverwaltungen und den Regierungen getrennte Behörden.
Mittelfranken liegt im Nordwesten des Freistaates und grenzt an Baden-Württemberg sowie an die bayerischen Regierungsbezirke Oberbayern, Oberfranken, Unterfranken, Schwaben und Oberpfalz.
Verwaltungssitz des Bezirks und gleichzeitig Regierungssitz des Regierungsbezirks ist Ansbach.
Inhaltsverzeichnis |
Der Regierungsbezirk Mittelfranken umfasst fünf kreisfreie Städte und sieben Landkreise:
[Bearbeiten] Kreisfreie Städte |
[Bearbeiten] Landkreise |
Anmerkungen:
Vor der Kreisgebietsreform am 1. Juli 1972 hatte der Regierungsbezirk fünf kreisfreie Städte und 17 Landkreise:
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken gemeinsam verwaltet.
In Mittelfranken gibt es zahlreiche Gewässer, die vielfältig genutzt werden und vor allem für Teichwirtschaft und Tourismus von großer Bedeutung sind.
Neben zahlreichen Fischteichen, die oftmals in Bachläufe eingegliedert sind, ist vor allem auf das Fränkische Seenland mit folgenden größeren Seen hinzuweisen:
Die Fränkische Alb breitet sich unregelmäßig über weite Teile des östlichen Mittelfranken aus. Der höchste Berg ist der 689 m hohe Hesselberg am südwestlichen Rand der Alb. Bedeutend ist auch der Moritzberg unweit von Nürnberg.
Mit dem Übergang mittelfränkischer Gebiete, insbesondere des Fürstentums Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg an das neue Königreich Bayern in napoleonischer Zeit entstand der Rezatkreis mit Ansbach als Hauptstadt. Den Namen Mittelfranken trägt der Regierungsbezirk seit dem 1. Januar 1838 in Anlehnung an das Herzogtum Franken in dessen ehemaligem Ostteil er liegt.
Während Westmittelfranken eher ländlich geprägt ist, konzentriert sich die Industrie im Ostteil Mittelfrankens und hier hauptsächlich im Städteverbund Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach. Gemessen am BIP gehört Mittelfranken zu den wohlhabenderen Regionen der EU mit einem Index von 137,2 (EU27: 100, Deutschland: 115,8) (2004).
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Der gesamte ÖPNV in Mittelfranken kann dank des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg mit nur einer Fahrkarte genutzt werden. Freizeitlinien ergänzen das Verkehrsangebot am Wochenende und in den Sommerferien. Auf der Schiene bestehen überwiegend gute Verbindungen, während das Busangebot außerhalb der Spitzenzeiten besonders auf dem Land oft nur Minimalanforderungen gerecht wird.
Der Bezirk Mittelfranken ist Träger psychiatrischer und neurologischer Fachkrankenhäuser, von Spezialkliniken, Fach- und Sonderschulen (z. B. für Gehörlose und -geschädigte, Blinde) und Freilichtmuseen (in Bad Windsheim). Der Bezirk Mittelfranken ist außerdem Träger des Berufsbildungswerks für Gehörlose und des Berufsausbildungswerk Mittelfranken für Lernbeeinträchtigte.
Der Bezirk Mittelfranken verleiht jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Wolfram-von-Eschenbach-Preis, so z. B. 2004 an den Publizisten Karlheinz Deschner.
Gespalten und vorne geteilt; vorne oben geviert von Silber und Schwarz, unten in Rot drei silberne Spitzen; hinten in Gold am Spalt ein rotbewehrter schwarzer Adler.
Die Vierung von Silber und Schwarz vorne oben steht für die hohenzollerschen Besitzungen um Ansbach, die silbernen Spitzen in Rot darunter stehen für die historische Region Franken (sog. Fränkischer Rechen) insgesamt. Der Adler in Gold stammt aus dem Wappen der Freien Reichsstadt Nürnberg.
Stand nach der jeweiligen Wahl.
| Wahl | CSU | SPD | FW | Grüne | FDP | Die Linke | REP | NPD | GDP¹ | BP | KPD | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008 | 12 | 7 | 3 | 2 | 1 | 1 | 26 | |||||
| 2003 | 15 | 7 | 1 | 2 | 25 | |||||||
| 1998 | 13 | 11 | 1 | 2 | 1 | 0 | 28 | |||||
| 1994 | 14 | 11 | 2 | 1 | 28 | |||||||
| 1990 | 14 | 9 | 2 | 2 | 1 | 28 | ||||||
| 1986 | 15 | 9 | 2 | 1 | 1 | 28 | ||||||
| 1982 | 15 | 11 | 1 | 1 | 28 | |||||||
| 1978 | 15 | 11 | 2 | 28 | ||||||||
| 1974 | 16 | 11 | 2 | 29 | ||||||||
| 1970 | 14 | 11 | 3 | 1 | 29 | |||||||
| 1966 | 12 | 12 | 2 | 3 | 29 | |||||||
| 1962 | 13 | 11 | 3 | 1 | 28 | |||||||
| 1958 | 12 | 12 | 3 | 1 | 28 | |||||||
| 1954 | 10 | 10 | 4 | 2 | 1 | 1 | 28 |
¹ 1954 und 1958 GB/BHE
Im aktuellen Bezirkstag (2003-2008) bilden Grüne und Freie Wähler eine Ausschussgemeinschaft.
Seit 2003 ist Richard Bartsch (CSU) Bezirkstagspräsident. Seine Stellvertreter sind Alexander Küßwetter (CSU) sowie Franz Schmidhammer (CSU) und Fritz Körber (SPD).
Der Bezirk Mittelfranken schloss 1981 als erste Region in Bayern eine Partnerschaft mit dem Département Haute-Vienne in Frankreich; in den Jahren danach folgten entsprechende Vereinbarungen mit den beiden Nachbardépartements Creuse und Corrèze. Dies mündete 1995 in eine Partnerschaft zwischen der (Gesamt-)Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken.
Seit dem Jahr 2000 unterhält der Bezirk Mittelfranken eine Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern (polnisch Województwo pomorskie) in Polen und seit 2001 gibt es eine triregionale Partnerschaft zwischen allen drei Regionen.
Oberbayern | Niederbayern | Oberpfalz | Oberfranken | Mittelfranken | Unterfranken | Schwaben
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."