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Dieser Artikel beschreibt den allgemeinen Begriff, für spezielle Bedeutungen und besondere Verwendungen siehe Medium (Begriffsklärung) |
Ein Medium (lat.: medium = Mitte, Mittelpunkt) ist etwas in der Mitte Befindliches, dazwischen Liegendes; der Plural ist Medien, selten Media.
Zwei Verwendungen des Begriffs sind unterscheidbar:
- Medium als stofflicher Vermittler: Ein Medium ist zunächst eine zwischen individuellen Körpern befindlicher raumerfüllender Stoff mit bestimmten Eigenschaften. Meist ist eine solcher Stoff ein chemischer Stoff. Das Medium eines Schwimmbeckens ist beispielsweise Wasser, jenes einer Sauna Luft oder Dampf. Weil Stoffe Impuls und Energie übertragen, können sie auch Information übermitteln. Die Übertragung von Schall benötigt z. B. einen vermittelnden Stoff wie Luft.
- Medium als Übermittler von Informationen: Ausgehend von der stofflich vermittelten Informationsübertragung ergibt sich eine Verallgemeinerung, bei der die stoffliche Qualität eines Mediums in den Hintergrund tritt. Ein Medium kann hier ein Kommunikationsmittel beliebiger Art zwischen Sender und Empfänger bedeuten. Dies kann beispielsweise ein Brief, das Fernsehen, das Internet oder ein Mensch sein. Verwandte Bedeutungen treten in der Philosophie und Soziologie auf.
- „Vermittlungsträger von Informationen“ (Horn/Kerner[1])
- „Informationsvermittler zwischen Quelle und Senke“ (Fluckiger[2])
- „Medien sind Mittler und bilden eine Sphäre der Vermittlung“ (Winkler[3])
- „Institutionalisierte Kommunikationskanäle“ (Saxer[4])
- „jedes Mittel, das der Kommunikation und Publikation dient, bes. Presse, Funk und Fernsehen“ (Hoffmann[5])
Wiktionary: Medium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
- ↑ Christian Horn, Immo Kerner u.a. (Hg.): Lehr- und Übungsbuch Informatik, München (Hanser) 1995
- ↑ Francois Fluckiger: Multimedia im Netz, München (Prentice Hall) 1996
- ↑ Hartmut Winkler: Basiswissen Medien, Frankfurt/M. (Fischer) 2008
- ↑ Ulrich Saxer: Einführung in die Publizistikwissenschaft, Zürich (Univ. Zürich) 1994
- ↑ Stefan Hoffmann, Geschichte des Medienbegriffs, Hamburg (Meiner) 2002
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre
face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."