| Maulbeer-Feige | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ficus sycomorus | ||||||||||||
| L. |
Die Maulbeer-Feige (Ficus sycomorus), auch Esels-Feige oder Sykomore genannt, ist ein in Afrika weitverbreiteter Baum aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).
Inhaltsverzeichnis |
Es ist ein Laubbaum mit einer großen ausladenden Krone und einem sehr dicken Stamm mit schmalen Brettwurzeln. Die großen Blätter sind etwas rau und ganzrandig. Im Gegensatz zu anderen Feigen (Ficus) wachsen die Früchte büschelig an kurzen Zweigen am Stamm und an den Hauptästen. Die Maulbeerfeigen sind mit einem Durchmesser von 5 cm recht groß und im reifen Zustand gelblich-rot.
Die alten Ägypter pflanzten die Sykomore als Obst- und Schattenbaum schon vor Jahrtausenden in ihren Gärten an. Ihr Holz nutzten sie für den Bau von Möbeln, Schiffen, Särgen und Statuen. Den Milchsaft und die Früchte verwendeten sie als Heilmittel. Seit der Zeit des ägyptischen Alten Reiches um 2600 v. Chr. wurde die Sykomore auch als Liebesgöttin Hathor verehrt.
Das Alte Testament der Bibel berichtet, dass der Prophet Amos Schafzüchter und Maulbeerfeigenritzer war (Am 1,1 und 7,14). Im Neuen Testament klettert der kleinwüchsige Zöllner Zachäus auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus bei dessen Besuch Jerichos in der Menschenmenge besser sehen zu können (Luk 19,1-11).
Siehe auch: Pflanzen in der Bibel
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."