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| Mato Grosso do Sul | |
|---|---|
| Flagge | Karte |
| Abkürzung: | MS |
| Fläche: | 358.158,7 km² |
| Einwohner: | 2.297.981 (2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 6,4 Ew/km² |
| Hauptstadt: | Campo Grande |
| Anzahl d. Gemeinden: | 78 |
| BIP (Mio. R$, 2003): | 18 970 |
| BIP pro Einwohner: | 8634 |
Der Bundesstaat Mato Grosso do Sul gehört zur Região Central-Oeste und liegt im Landesinneren Brasiliens.
Er ist administrativ in 11 Regionen mit 78 Gemeinden (municípios) unterteilt. Gouverneur ist André Pucinelli (PMDB) seit 1. Januar 2007.
Inhaltsverzeichnis |
Mato Grosso do Sul hat im Westen eine Grenze mit Paraguay und Bolivien. Außerdem grenzt es (im Uhrzeigersinn von Norden) an die brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso, Goiás, Minas Gerais, São Paulo und Paraná.
Die Hauptstadt ist Campo Grande mit 765.247 Einwohnern. Einzig weitere größere Stadt ist Dourados mit ca. 186.357 Einwohnern. Weitere kleinere Städte in Mato Grosso do Sul sind u.a. Corumbá, Três Lagoas und Ponta Porã.
Mato Grosso do Sul hat auf einer Fläche von 357.140 km² lediglich etwa 2,298 Mio. Einwohner. Der Bundesstaat ist deshalb mit einer Einwohnerdichte von nur 6,4 EW/km² (2006) eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brasiliens.
Dies liegt auch an der Tatsache, dass nahezu ein Drittel der Fläche des Bundesstaates sumpfiges Überschwemmungsgebiet (panatanal) sind. Lediglich 80 % der Bevölkerung haben direkten Zugang zum Trinkwasserversorgungsnetz, weniger als 20 % sind an die Kanalisation angeschlossen.
Höchste Erhebung im Bundesstaat ist mit 1.065 m der Morro Grande.
Die bedeutendsten Flüsse sind: Río Paraguay, Paraná, Rio Paranaíba, Miranda, Aquidauana, Taquari, Negro, Apa, Correntes. Hier befindet sich auch ein Teil des Feuchtgebietes Pantanal.
Mato Grosso do Sul lebt überwiegend von der Landwirtschaft. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Zuckerrohr, Weizen, Soja, Maniok, Reis und Baumwolle. Außerdem wird Viehzucht (Schweine, Rinder, Hühner) betrieben. Im Bundesstaat wird Kohle gefördert.
Im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt von ca. 2,6 % kann Mato Grosso do Sul eine wirtschaftliche Wachstumsrate von durchschnittlich 4,5 % aufweisen.
Der Bundesstaat entstand durch eine 1977 beschlossene Abtrennung des südlichen Teils von Mato Grosso. Seit 1. Januar 1979 hat Mato Grosso do Sul eine eigene Regierung.
Die größten Städte sind mit ihren Einwohnerzahlen vom 1. Juli 2004:
Siehe auch: Liste der Gemeinden in Mato Grosso do Sul
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