Marie Tharp (* 30. Juli 1920; † 23. August 2006) war eine US-amerikanische Wissenschaftlerin.
Tharp studierte an der University of Michigan Geologie. Im Zweiten Weltkrieg konnte sie eine Stellung bei einer Ölfirma erhalten und arbeitete später beim Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University.
Ab 1950 beschäftigte sie sich zusammen mit Bruce C. Heezen mit der Kartierung der Meeresböden, die bislang noch weitgehend unerforscht waren. Man musste dazu von Schiffen aus Messungen vornehmen. Diese waren allerdings oft einigermaßen ungenau. Vieles musste aus Sekundärdaten und geologischem Vorwissen erschlossen werden. Dies gelang Marie Tharp allerdings so außergewöhnlich gut und ihre Karten wurden durch spätere Satellitenaufnahmen derart bestätigt, dass sie von der Library of Congress zu den vier wichtigsten Kartographen des 20. Jahrhunderts gezählt wird.
Ihre besondere Leistung (zusammen mit Heezen) besteht vor allem in der Entdeckung des Grabens im Mittelatlantischen Rücken 1952 und die spätere Kartographierung der anderen mittelozeanischen Rücken, was für die weitere Entwicklung und Bestätigung der Theorien der Kontinentaldrift und Plattentektonik von großer Wichtigkeit war.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tharp, Marie |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Wissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 30. Juli 1920 |
| STERBEDATUM | 23. August 2006 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."