Die Manzana Jesuítica ist ein Häuserblock in der argentinischen Stadt Córdoba, der von den Jesuiten im 17. Jahrhundert als Zentrale ihrer Tätigkeit in der spanischen Provinz Paraguay im Vizekönigreich Peru errichtet wurde.
Der Block, direkt im Zentrum unweit der Plaza San Martín gelegen, ist einer von 70, die bei der Gründung der Stadt ausgewiesen wurden. Die Jesuiten nahmen ihn 1599 in Besitz und residierten dort bis zu ihrer Vertreibung 1767. Zur Finanzierung ihrer Tätigkeit erwarben sie mehrere Landgüter (Estancias) in der Umgebung. Die erhaltenen Baudenkmäler des Blocks und die Gebäude der Estancias gehören seit 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Weiterhin befindet sich im selben Häuserblock in einem Bau aus dem 19. Jahrhundert das Paläontologische Museum, das unter anderem ein Fossil der heute ausgestorbenen, größten Spinne der Welt beherbergt (34 cm lang).
Einige der Güter bildeten in der Folgezeit die Zentren für sich entwickelnde Städte. Fünf von ihnen wurden als Welterbestätten ausgezeichnet:
Cueva de las Manos | Iguaçu | Ischigualasto | Jesuitenreduktionen der Guaraní | (Nuestra Señora de Loreto · Nuestra Señora de Santa Ana · San Ignacio Miní · Santa Maria la Mayor) | Manzana de los Jesuitas | Nationalpark Los Glaciares | Nationalpark Talampaya | Quebrada de Humahuaca | Río Pinturas | Valdés
Koordinaten: 31° 25' 3" S, 64° 11' 6" W
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."