Die Manytschniederung ist eine etwa 680 km lange, sumpfige Niederung zwischen dem Unterlauf des Don und der Kaspischen Senke, die die Jergeni-Hügel von den Schwarzen Bergen, den Vorbergen des Kaukasus, trennt. Sie stellt neben der Kaspischen Senke den südlichsten Teil der Osteuropäischen Ebene dar.
Die Manytschniederung war einmal eine natürliche, nacheiszeitliche und mit Wasser gefüllte Verbindung zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer.
In der Niederung liegen mehrere salzige Seen sowie der Lauf des Flusses Manytsch, aber auch der Unterlauf der Kuma. Vor der Errichtung von Stauseen in der Manytschniederung – Manytsch-Gudilo-See (Manytschsee) und Wesjely-Stausee – und der Regulierung des Don durch den 2.700 km² großen Zimljansker Stausee wechselte der Manytsch während eines Jahres mehrmals seinen Lauf.
Seit Philip Johan von Strahlenberg wird die Manytschniederung nicht selten als die geographische Grenze zwischen den beiden Erdteilen Europa und Asien betrachtet. Damit wäre sie Teil der nach wie vor nicht genau festgelegten Grenze der beiden Kontinente.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."