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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Höhe: | 255 m ü. NN | |
| Fläche: | 143,78 km² | |
| Einwohner: | 10 361 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06343 | |
| Vorwahl: | 034782 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 275 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Lutherstraße 9 06343 Mansfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dietmar Sauer (SPD) | |
Mansfeld ist eine Stadt im Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie trägt den Namenszusatz Lutherstadt, der darauf beruht, dass Martin Luther einen Großteil seiner Kindheit im Ort verbrachte.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Mansfeld liegt im östlichen Harzvorland, etwa 35 km nordwestlich von Halle (Saale). Das Gebiet der Gemarkung Mansfeld umfasst das Tal der Wipper, einige Seitentäler, die nach Westen zur Wipper öffnen sowie die Bergrücken zwischen den Tälern, die durchschnittliche Höhen von 300 bis 350 m ü. NN erreichen und bereits zum Unterharz gehören.
Die durchschnittlich Lufttemperatur in Vatterode-Gräfenstuhl beträgt 8,2 °C, der jährliche Niederschlag 510 Millimeter.
973 wurde Mansfeld erstmals urkundlich erwähnt. 1400 erhielt es Stadtrechte. Die Entwicklung des Ortes bestimmte die Kupfer- und Silbergewinnung in Hütten. Seit 1996 trägt die Stadt den Beinamen „Lutherstadt“. Der Vater von Martin Luther, Hans Luder, siedelte sich 1484 als Hüttenmeister an. Martin verlebte im Ort seine Kindheit und besuchte 1488 bis 1496 die Schule, deren Standort urkundlich belegt ist. Das Gebäude „Luthers Schule“ wurde aufgrund baulicher Mängel abgerissen und 2000 neu aufgebaut. Im Elternhaus von Luther befindet sich ein Museum. In der bereits 1497 vorhandenen St. Georgskirche war Luther Ministrant.
Nach dem Tod des letzten Grafen von Mansfeld 1780 ging die Stadt zusammen mit dem übrigen preußischen Anteil der Grafschaft an das brandenburg-preußische Herzogtum Magdeburg. Die Stadt Mansfeld unterstand als sogenannte Immediatstadt direkt der Regierung des Herzogtums in Magdeburg. Die damals noch selbständige Stadt Leimbach war eine Mediatstadt und gehörte ebenfalls zum Herzogtum. 1807 ordnete Napoleon Mansfeld dem Königreich Westphalen seines Bruders Jérôme zu. Die Stadt gehörte seitdem zum Distrikt Halle im Saale-Departement. Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress wurde zum 1. Oktober 1816 der Mansfelder Seekreis im Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen eingerichtet, dem die Stadt Mansfeld zugeordnet wurde. Das Landratsamt des Mansfelder Seekreises war seitdem in Eisleben, welches ursprünglich zum sächsischen Teil der Grafschaft Mansfeld gehörte.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde im Gasthaus „Schloß Mansfeld“ des Ortsteiles Leimbach ein Arbeitslager für 100 süddeutsche sogenannte Halbjuden eingerichtet, die Zwangsarbeit verrichten mussten.
Am 1. Januar 2005 wurden die bis dahin selbständigen Orte Annarode, Biesenrode, Gorenzen, Großörner, Möllendorf inkl. Blumerode, Piskaborn, Siebigerode und Vatterode nach Mansfeld eingemeindet. Mit den Eingemeindungen hat Mansfeld seine Fläche fast versiebenfacht, die Einwohnerzahl annähernd verdreifacht. Am 6. März 2009 wurden die vormals selbständigen Gemeinden Abberode, Braunschwende, Friesdorf, Hermerode, Molmerswende und Ritzgerode in die Stadt Mansfeld eingegliedert.
Blasonierung: „In Rot linkshin gewendet der heilige Georg in goldener Rüstung auf einem golden gezäumten Schimmel, mit dem mit gold-schwarzer Kreuzfahne bewimpelten Spieß einen geflügelten grünen Drachen durchbohrend.“ (Anmerkung: In der Heraldik werden Seitenrichtungen spiegelverkehrt angegeben.)
Es besteht eine Bahnverbindung mit der Wipperliese nach Klostermansfeld und Wippra.
Mansfeld liegt im Schnittpunkt der folgender Bundesstraßen: B 242, B 180 und B 86.
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