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Lerchenberg |
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| Koordinaten | 49° 57′ 30″ N, 8° 11′ 35″ OKoordinaten: 49° 57′ 30″ N, 8° 11′ 35″ O | |||||||||||
| Höhe | 228 m ü. NN | |||||||||||
| Fläche | 2,4 km² | |||||||||||
| Einwohner | 6051 (30. Juni 2008) | |||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 2521 Einwohner/km² | |||||||||||
| Eingemeindung | 1. Jan. 1964 | |||||||||||
| Postleitzahl | 55127 | |||||||||||
| Vorwahl | 06131 | |||||||||||
| Politik | ||||||||||||
| Ortsvorsteher | Werner Busch (CDU) | |||||||||||
| Sitzverteilung (Ortsbeirat) | ||||||||||||
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| Verkehrsanbindung | ||||||||||||
| Bus | MVG Mainz Linie 54, 70, 90, ORN Linie 650, MVG Mainz - ORN Gemeinschaftslinie 68, 71 | |||||||||||
Mainz-Lerchenberg ist der jüngste und neu entstandene Stadtteil von Mainz. Lerchenberg gilt als die so genannte „Jubiläumssiedlung“, da es zur 2000-Jahr-Feier im Jahr 1962 gegründet wurde. Dadurch konnte das seit Kriegsende drückende Wohnraumproblem von Mainz gerade für junge Familien deutlich gemildert werden.
Weit über die Stadtgrenze von Mainz hinaus ist der Lerchenberg durch das ZDF-Sendezentrum bekannt geworden.
Inhaltsverzeichnis |
Der Stadtteil Mainz-Lerchenberg liegt auf einer Anhöhe oberhalb der „Draiser Senke“ und westlich der Mainzer Innenstadt und dem Rhein. Zu Rheinhessen hin wird der Stadtteil von dem Ober-Olmer-Wald begrenzt. Die naheliegenden rheinhessischen Ortschaften sind Essenheim, Ober-Olm und Klein-Winternheim. Die nächstgelegenen Mainzer Stadtteile sind Drais und Marienborn.
Am 25. Mai 1961 beschloss der Mainzer Stadtrat, anlässlich der (verfrühten) 2000-Jahr Feier der Stadt Mainz eine „Jubiläumssiedlung“ zu gründen. Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieg bestand in Mainz nach wie vor Wohungsknappheit, welche durch diesen neuen Stadtteil mit gelindert werden sollte. Im Jubiläumsjahr 1962 schenkte das Land Rheinland-Pfalz unter Ministerpräsident Peter Altmeier der Stadt Mainz mit 62 Hektar Land einen Teil des dazu erforderlichen Geländes, den die Stadt Mainz auf 154 Hektar erweitern konnte.
Am 16. April 1964 beschloss der Stadtrat, die Jubiläumssiedlung, welche nach einem Ideen-Wettbewerb unter der Mainzer Bevölkerung zuvor auf den Namen „Mainz-Lerchenberg“ getauft worden war, offiziell einzugemeinden. Durch die relativ hohen Erschließungskosten von rund 25 Mio. D-Mark verzögerten sich die Arbeiten am neuen Mainzer Stadtteil Im September 1967 bezogen die ersten Bewohner ihre Eigenheime, 2 Jahre später bewohnten bereits 2900 Menschen den Lerchenberg. Knapp 20 Jahre später liegt die Einwohnerzahl bei etwas über 6000 Personen.
Bereits 1963 wurden Pläne diskutiert, das gerade entstandene Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in Mainz anzusiedeln. 1976 wurde das Hochhaus für Verwaltung und Redaktionen des ZDF auf dem Lerchenberg eingeweiht.
Im September 1977 begannen die Erdarbeiten für den 3. Bauabschnitt des eigentlichen Sendebetriebsgebäudes, einem von der Planungsgruppe Stieldorf entworfenen Rundbau,- mit einem größten Durchmesser von 166 Metern - der 1984 bezogen wurde.
Das Wappen von Mainz-Lerchenberg ist auf der Grundlage eines von der CDU-Ortsbeiratsfraktion 1978 für die Lerchenberger Bevölkerung ausgeschriebenen Wettbewerbs eingeführt worden. Das Wappen ist viergeteilt. In der rechten oberen Ecke befindet sich ein silbernes Rad auf rotem Grund (Anlehnung an das Mainzer Stadtwappen), links oben und rechts unten jeweils ein skizzierter schwarzer Vogel (Lerche) im Flug von vorne auf silbernem Grund sowie links unten das erste ZDF-Senderlogo (eine römische Zwei mit zwei stilisierten Augen) in Silber auf blauem Grund. Dies soll die außerordentliche Verbundenheit des Stadtteils zum ZDF symbolisieren.
Der Lerchenberg wird auch „Medienberg“ genannt, da sich hier nicht nur das ZDF-Sendezentrum befindet, sondern auch 3sat und die Deutschlandzentrale von ARTE hier ihren Sitz haben. Von September 1991 bis zum Umzug nach Berlin lag auch das Sendezentrum von Sat.1 auf dem Mainzer Lerchenberg. Auch die Verlagsgruppe Rhein Main hat dort ihren Hauptsitz.
Band 1. 1961-1976: Entstehungsprozess und Entwicklung des Stadtteils bis zur Eröffnung des Bürgerhauses. (Nicht mehr erhältlich, vergriffen.) Band 2. 1976-1986 Band 3. 1987-1996 Band 4. 1997-2005 Die Bände 2 bis 4 sind in der Ortsverwaltung Mainz-Lerchenberg erhältlich.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."