| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Böblingen | |
| Höhe: | 427 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,13 km² | |
| Einwohner: | 8808 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 460 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 71106 (alt: 7037) | |
| Vorwahl: | 07159 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 15 029 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktplatz 1 71106 Magstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Hans-Ulrich Merz | |
Magstadt ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen und liegt zwischen Sindelfingen und Renningen.
Inhaltsverzeichnis |
Magstadt liegt am Rande des Gäus und am westlichen Rand des Glemswalds. Durch den Ort fließt der Planbach, der ab der Gemarkungsgrenze Magstadt/Renningen Rankbach genannt wird.
Zu Magstadt gehören Dorf Magstadt, die Höfe Grundhof und Talmühle und das Haus Talziegelei.[2]
Magstadt wurde erstmals 1110 in einer Urkunde des Kloster Hirsau genannt. Der Ort unterstand damals den Markgrafen von Hildrizhausen, die ihn später an die Markgrafen von Tübingen abtraten. Über die Herren von Weißenstein, die Herren von Roßwag und die Herren von Börstingen kam Magstadt 1308 an die Grafschaft Württemberg.
1850 hatte Magstadt 2207 evangelische und zwei katholische Einwohner, die in 236 Haupt- und 185 Nebengebäuden lebten und arbeiteten.[3]
Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Ortskerns von Magstadt durch alliierte Bomberangriffe zerstört.
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (*) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze). Zahlen seit 1871 vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. [4]
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Das Wappen Magstadts zeigt in Silber über grünem Dreiberg den grünen Großbuchstaben M, darüber das grüne Fleckenzeichen in Form des umgekehrten Buchstabens S. Das M stellt den Anfangsbuchstaben des Ortsnamens dar, das spiegelverkehrte S ist das 1681 erstmals belegte Fleckenzeichen, während der Dreiberg den Ratberg symbolisiert. In dieser Form wurde das Wappen 1929 vom Gemeinderat angenommen. Am 2. Juli 1986 wurde der Gemeinde außerdem eine Flagge in den Farben Grün-Weiß verliehen.
Die Planungen für eine Ortsumfahrung ist auf der Homepage der Gemeinde einzusehen. Die Engstelle am Rathaus im Ortskern erschwert – wie der Bahnübergang am südlichen Ortsende – den Verkehrsfluss. Ursprünglich war geplant, Magstadt an die Bundesautobahn A 81 anzuschließen. Dieses wird jetzt durch den Bau der B 464 und B 295 realisiert. Die seit längerer Zeit geplante „Westumgehung“ (im Zuge der B 464) wurde im Jahr 2003 begonnen, allerdings konnten bisher, durch diverse Einsprüche aus der Bevölkerung, nur zwei Brücken über eine Straße und einem Feldweg fertiggestellt werden. Dadurch wird Magstadt noch immer von täglich ca. 20.000 Kraftfahrzeugen belastet. Diese „Westumgehung“ ist als Ausweichstrecke notwendig, um einen Ausbau der A81 bei Böblingen und Sindelfingen durchführen zu können.
Magstadt liegt an der Rankbachbahn (Renningen–Böblingen). Auf dieser Eisenbahnlinie fahren im Moment nur Güterzüge. Der reguläre Personenverkehr wurde 1960 eingestellt, die DaimlerChrysler AG nutzte die Strecke bis Dezember 2004 noch für Personalfahrten.
Die Strecke wird bis 2008 als S60 in die S-Bahn Stuttgart integriert. Die S-Bahn Verbindung Renningen/Böblingen ist nun im Bau. Die parallel geplante Südumfahrung soll dann auch die Anbindung an die Autobahn über die B 464 und B 295 aufnehmen und wird bald begonnen. Zusätzlich soll eine Ostumfahrung den Industrieverkehr aus dem Industriegebiet Ost aufnehmen, hier aber gibt es Widerstände aus einem Teil der Bevölkerung.
Magstadt verfügt mit der Johannes-Kepler-Schule über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Zusätzlich befindet sich in Magstadt eine Zweigstelle der Volkshochschule Sindelfingen/Böblingen.
Mit K&M Elektronik und Arlt haben zwei der größten deutschen Computer-Handelsketten ihren Hauptsitz in Magstadt.
Die Firma Hess entwickelt, produziert und vertreibt Selbstbedienungssysteme für Banken und Kreditinstitute, Zahlungssysteme für kommunale Einrichtungen, geldverarbeitende Systeme im Retailbereich und Cash Handlingsysteme für Casinos. Exportanteil >60%.
Evangelische Kirche
Der Ort Magstadt hatte schon früh eine Holzkapelle und später eine im 10. Jahrhundert entstandene Sandsteinkirche im romanischen Stil. An ihrer Stelle wurde ab ca. 1490 mit dem Bau einer neuen Kirche unter dem aus Magstadt stammenden Bebenhausener Abt Bernhard Rockenbauch begonnen. Der Stil der Chorseitenturmanlage ist spätgotisch, besonders schön sind die Sandsteinspitzbögen der Fenster gelungen. Die Kirche wurde 1511 geweiht. Es bestehen Differenzen über die Widmung. Von Gelehrten wird vermutet, dass sie dem Heiligen Georg gewidmet wurde, die Magstadter kennen ihre Kirche als Johannes-Täufer-Kirche. Für etwa 25 Jahre war die Kirche katholisch, dann wurde sie im Zuge der Reformation als württembergische Kirche evangelisch.
Die bestehende Kirche war einst Mittelpunkt einer mit dreifachem Mauerwall und Grabenanlage gesicherten Wehranlage. Noch heute sind die innere Wehr- und Zwingmauer, besonders im südöstlichen Teil gut erhalten. Die Kirche war früher umgeben vom Friedhof, auf dem bis zum ausgehenden 17. Jahrhundert Beerdigungen vorgenommen wurden. Einige Grabsteine aus dem 15.–18. Jahrhundert sind rund um die Kirche zu sehen.
Heute prägt die Kirche mit ihrem mächtigen Turm und den vier großen Zifferblättern das Bild des Magstadter Ortskerns.
Ratberg
Der Ratberg befindet sich im Nordwesten Magstadts in Richtung Warmbronn. Beim Ratberg handelt es sich um einen flachen Hügel mit einem Durchmesser von 120 m und einer Höhe von 10 m, der aus Stubensandstein besteht. Der Ratberg entstand durch Reliefumkehr. Er trägt den Namen Ratberg, da auf ihm die Allemannen Rat hielten, als sie begannen die Gegend um Magstadt herum zu bevölkern.
Die Gemeinde zeichnet sich besonderst durch die vielen Vereine aus. Zu dennen unter anderem der "RV Pfeil" gehört. Die Magstadter Simon Altvater und Nico Kunert halten seit dem 3. Juni 2000 den Deutschen Rekord im zweier-Kunstradfahren der Junioren und am 9. März 2006 der Klasse Männer. In Radfahrerkreisen und der breiteren Öffentlichkeit wurden sie jedoch bekannt, nachdem sie die Kunstfahr-WM von 2004 bis 2007 vier Mal in Folge gewannen.
Zu den bekannten Vereinen gehören auch der "Bogenclub Magstadt". In Baden-Württemberg gehört dieser Verein zu den größten und erfolgreichsten Bogensport-Vereinen. Durch das Einzigartige Vereinsheim, einer ehemaligen Wasserpumpstation, ist dieser Verein oft in den Medien erwähnt worden. Der "Bogenclub Magstadt" hält mehrere Württembergische Rekorde und ist auch der Heimatverein mehreren Deutschen Meistern sowie Vize-Weltmeistern.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."