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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Kreis: | Groß-Gerau | |
| Höhe: | 111 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,16 km² | |
| Einwohner: | 33 845 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 766 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 64546 | |
| Vorwahl: | 06105 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GG | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 33 008 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Westendstraße 8 64546 Mörfelden-Walldorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinz-Peter Becker (SPD) | |
Mörfelden-Walldorf ist eine Stadt im Rhein-Main-Gebiet.
Inhaltsverzeichnis |
Mörfelden-Walldorf liegt im Landkreis Groß-Gerau im Dreieck zwischen den südhessischen Großstädten Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Östlich von Mörfelden, an der A 5, liegt mit dem Oberwaldberg (145 m), der aus einer ehemaligen Mülldeponie entstanden ist, der höchste Punkt im Kreis Groß-Gerau.
Mörfelden-Walldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main und die Stadt Neu-Isenburg (Landkreis Offenbach), im Osten an die Stadt Langen und die Gemeinde Egelsbach (beide Landkreis Offenbach), im Süden an die Gemeinde Erzhausen, die Stadt Weiterstadt (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Gemeinde Büttelborn, sowie im Westen an die Stadt Groß-Gerau, die Gemeinde Nauheim und die Stadt Rüsselsheim.
Mörfelden-Walldorf besteht aus den beiden Stadtteilen Mörfelden und Walldorf. Mit der Wüstung Guntheim gab es früher nordöstlich von Walldorf einen weiteren Ort.
Mörfelden wurde im „Lorscher Reichsurbar“ von 830 bis 850 unter der Bezeichnung „Mersenualt“ erstmals erwähnt. Die Kirche wurde schon 1304 als „Pfarrkirche mit Filial auf dem Gundhof“ aufgeführt. Während des Mittelalters gehörten die umliegenden Wälder zum Wildbann Dreieich, welcher in Mörfelden auch eine seiner 30 Wildhuben unterhielt. Im Jahre 1600 kam Mörfelden zu Hessen-Darmstadt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer Arbeitersiedlung. Die Gemeinde wurde 1968 zur Stadt erhoben.
Walldorf wurde 1699 als „Waldenserkolonie am Gundhof“ gegründet, erhielt 1715 den Namen Walldorf und wurde 1962 zur Stadt erhoben.
Ca. 1935 bis 1944 bestand in Walldorf ein Konzentrationslager. 1.700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt und mussten am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Rollbahnen verrichten. Dieses Kapitel der Vergangenheit wurde vorerst vergessen und wurde erst 1972 von drei interessierten Jugendlichen wiederentdeckt. Inzwischen wurde auch dieses Thema im Film Rollbahn bearbeitet.
Die Stadt Mörfelden-Walldorf entstand am 1. Januar 1977 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Städte Mörfelden und Walldorf unter dem Druck eines Eingemeindungsbegehrens der Stadt Frankfurt am Main. Für ein Jahr hieß die Stadt danach Waldfelden.
Traditionell stark in Mörfelden-Walldorf sind von jeher die Arbeiterparteien, vor 1933 waren die beiden damals selbstständigen Stadtteile Hochburgen der KPD. Lange Zeit konnte die NSDAP nicht in Mörfelden Fuß fassen.
Bei den Kommunalwahlen am 26. März 2006 blieb die SPD trotz deutlicher Verluste stärkste Partei. Wahlgewinner war vor allem die DKP, welche hier seit den 1970er Jahren im Gemeindeparlament vertreten ist. Trotzdem blieb sie in der Opposition, da es eine rot-grüne Koalition gibt. Seit der Widerstandsbewegung gegen die Startbahn West des Frankfurter Flughafens sind die Grünen in Mörfelden-Walldorf traditionell stark verankert.
Nachfolgend die Ergebnisse der Wahlen vom 26. März 2006
| Partei | Anteil 2006 | Anteil 2001 | Veränderung | Sitze 2006 | Sitze 2001 | Veränderung |
| SPD | 38,6% | 43,7% | –5,1% | 18 | 20 | –2 |
| CDU | 28,4% | 26,8% | +1,6% | 13 | 12 | +1 |
| GRÜNE | 16,3% | 16,4% | −0,1% | 7 | 7 | 0 |
| DKP/LL | 11,6% | 8,3% | +3,3% | 5 | 4 | +1 |
| FDP | 5,0% | 4,8% | +0,2% | 2 | 2 | 0 |
Bürgermeister ist der SPD-Politiker Heinz-Peter Becker.
Die Turngesellschaft Walldorf 1896 e.V. hat über 4000 Mitglieder und bietet zahlreiche Sportangebote an.
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