Lutz Vogel (* 5. April 1949 in Nordhausen) ist ein deutscher Kulturpolitiker. Er war von Mai 2006 bis Juli 2008 amtierender Oberbürgermeister von Dresden.
Vogel besuchte Schulen in Sondershausen, Magdeburg und Oschersleben. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wurde dort zum Dr. phil. promoviert. Zunächst arbeitete er von 1971 bis 1975 als Lehrer in Weißensee und Berlin, 1977 nach Ableistung des Wehrdienstes bei der NVA wechselte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Institut für klassische deutsche Literatur der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar. 1990 wurde Lutz Vogel zunächst Leiter des Kulturamtes, 1992 bis 2001 Stadtkulturdirektor in Weimar. Seit 2001 ist er Beigeordneter für Kultur und Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.
Im Mai 2006 wurde der parteilose Vogel amtierender Oberbürgermeister von Dresden und Beigeordneter für Kultur. Er vertrat den gewählten Oberbürgermeister Ingolf Roßberg, der wegen Untreue und Beihilfe zum Insolvenzbetrug angeklagt und – allerdings noch nicht rechtskräftig – verurteilt wurde.
Vogel ist verheiratet und hat zwei Kinder.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vogel, Lutz |
| KURZBESCHREIBUNG | Oberbürgermeister von Dresden |
| GEBURTSDATUM | 5. April 1949 |
| GEBURTSORT | Nordhausen |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."