Als Lutherstädte gelten die Städte, in denen der deutsche Reformator Martin Luther gelebt oder maßgeblich gewirkt hat. Mit Lutherstadt Eisleben, Lutherstadt Wittenberg und Mansfeld Lutherstadt tragen drei Städte den Begriff sogar als Beinamen.
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Im Andenken an das Wirken Martin Luthers vergeben die fünfzehn im "Bund der Lutherstädte" zusammengeschlossenen Städte seit 1996 alle zwei Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Preis „Das unerschrockene Wort“. Der Preis wendet sich an Personen, „die in einer besonderen Situation oder bei einem konkreten Anlass, aber auch beispielhaft über einen längeren Zeitraum hinweg, in Wort und Tat für die Gesellschaft, die Gemeinde oder den Staat bedeutsame Aussagen gemacht und gegenüber Widerständen vertreten haben.“ (aus dem Statut zur Preisvergabe)
Der Preis wurde erstmals 1996 in Worms an den Berliner Philosophieprofessor und Theologen Richard Schröder vergeben.
1998 wurde von der Stadt Halle als Preisträger der Schriftsteller Martin Walser vorgeschlagen. Nach Protesten wurde der Preis stattdessen an die Eberswälder Polizeipräsidentin Uta Leichsenring verliehen.
Im April 2007 wurde der sechste Preis in Speyer der Berliner Muslimin Emel Abigin Alban verliehen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."