Karl Ludwig von Bertalanffy (* 19. September 1901 in Atzgersdorf bei Wien (Österreich); † 12. Juni 1972 in Buffalo (New York, USA) war einer der bedeutendsten theoretischen Biologen und Systemtheoretiker des 20. Jahrhunderts. Er war Mitglied der Deutschen Akademie für Naturforscher Leopoldina, und der New York Academy of Sciences.
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Bertalanffy war von 1934 bis 1948 Professor an der Universität Wien. Später war er Professor an der University of London (1948–49), an der Université de Montréal (1949), an der University of Ottawa (1950–54), an der University of Southern California (1955–58), an der Menninger Foundation (1958–60), an der University of Alberta in Edmonton (1961–68) sowie von 1969 bis 1972 an der State University of New York at Buffalo (SUNY).
Der Wissenschaftler beschäftigte sich im Laufe seines Lebens mit den Themenkomplexen Physiologie und Krebsforschung, Biophysik offener Systeme (er führt hierbei den Begriff Fließgleichgewicht ein) und Thermodynamik lebender Systeme.
Er verfasste eine Allgemeine Systemtheorie, die versucht, auf der Grundlage des methodischen Holismus gemeinsame Gesetzmäßigkeiten in physikalischen, biologischen und sozialen Systemen zu finden und zu formalisieren. Prinzipien, die in einer Klasse von Systemen gefunden werden, sollen auch auf andere Systeme anwendbar sein. Diese Prinzipien sind zum Beispiel: Komplexität, Gleichgewicht, Rückkopplung und Selbstorganisation.
Bertalanffy unterscheidet verschiedene Typen von Gleichgewichten bei Systemen:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bertalanffy, Ludwig von |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-kanadischer Biologe und Systemtheoretiker |
| GEBURTSDATUM | 19. September 1901 |
| GEBURTSORT | Atzgersdorf bei Wien (Österreich) |
| STERBEDATUM | 12. Juni 1972 |
| STERBEORT | Buffalo (New York, USA) |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."