Ludwig Averkamp (* 16. Februar 1927 in Velen, Münsterland) ist Theologe, emeritierter Erzbischof von Hamburg und emeritierter Bischof von Osnabrück.
Von 1947 bis 1957 absolvierte Averkamp ein Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten in Münster und in Rom, mit Promotionsabschluss. Im Jahre 1954 empfing er die Priesterweihe in Rom. Ab 1957 war er Kaplan in Rheine und danach bis 1965 Präses des Bischöflichen Gymnasiums und Studienkonvikts Collegium Johanneum in Ostbevern bei Münster. Von 1964 bis 1971 war er Direktor des Bischöflichen Theologiekonvikts Collegium Borromaeum in Münster und von 1971 bis 1973 Regens (Leiter) des Bischöflichen Priesterseminars in Münster.
Im Jahre 1973 wurde Ludwig Averkamp zum Weihbischof in Münster ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm am 24. Februar 1973 der Bischof von Münster, Heinrich Tenhumberg. Er war bis 1983 Regionalbischof der Region Niederrhein im Bistum Münster. Von 1986 bis 1987 war er Stellvertreter des Bischofs von Osnabrück, dessen Nachfolger er 1987 wurde. In diesem Amt blieb er bis 1995, danach wurde er zum Erzbischof des neuen Erzbistums Hamburg ernannt.
In der Deutschen Bischofskonferenz war er Mitglied in der Kommission Geistliche Berufe und kirchliche Dienste und Wissenschaft und Kultur. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahre 2002 hat er auf sein Amt verzichtet. Averkamp ist Ehrenmitglied der K.D.St.V. Wiking Hamburg im CV.
| Vorgänger --- |
Erzbischof von Hamburg 1995–2002 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Bischof von Osnabrück 1987–1995 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Averkamp, Ludwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe und emeritierter Erzbischof von Hamburg |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1927 |
| GEBURTSORT | Velen, Münsterland |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."