Die Lommatzscher Pflege ist eine Hügellandschaft in Mittelsachsen.
Sie befindet sich linksseitig des Elbtales nordwestlich der Stadt Meißen und südlich von Riesa. Nach Osten schließt sich jenseits der Elbe die Großenhainer Pflege an. Südlich befindet sich das Meißner Hochland. Nach Westen geht ihre Ausdehnung bis Oschatz, Mügeln und Ostrau, wo sie in das Oschatzer Hügelland übergeht. Nordwestlich schließt sich jenseits des Döllnitztales die Dahlener Heide an. Neben der Döllnitz bildet im Norden auch die Elbe den natürlichen Abschluss der Landschaft, die dort in die Röderaue übergeht. Bedeutendste Gewässer sind die Jahna und der Ketzerbach.
Den Mittelpunkt der Landschaft bildet die namensgebende Kleinstadt Lommatzsch, die auch den einzig größeren Ort darstellt und früher eines der Zentren des sächsischen Getreidehandels war. Kennzeichnend für die Lommatzscher Pflege sind eine Vielzahl von kleinsten Ortschaften, die oft nur aus wenigen Drei- und Vierseithöfen bestehen. Die Besiedlung ist bereits seit dem 8. Jahrhundert nachweisbar, als das Gebiet Teil des Gaus der elbslawischen Daleminzier war.
Wegen ihrer besten Lößböden dominiert in der Lommatzscher Pflege, die auch als Kornkammer Sachsens bezeichnet wurde, traditionell die landwirtschaftliche Nutzung. Daneben bestehen Ton- und Kaolinvorkommen, die die Grundlage für die vor allem im 19. und 20. Jahrhundert sehr vielfältige Tongut- und Steinzeugfabrikation in der Stadt Meißen bildeten. Auf Grund der hohen Bodenwertqualität ist die Pflege sehr waldarm.
Durch das Gebiet fließen einige kleinere Elbnebenflüsse, darunter die Jahna.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."