| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Sächsische Schweiz-Osterzgebirge | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Lohmen/Stadt Wehlen | |
| Höhe: | 219 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,80 km² | |
| Einwohner: | 3248 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01847 | |
| Vorwahlen: | 03501, 035024 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 28 240 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schloss Lohmen 1 01847 Lohmen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jörg Mildner (CDU) | |
Lohmen ist eine Gemeinde in Sachsen mit seiner zentralen Lage zwischen Pirna und dem Nationalpark Sächsische Schweiz. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lohmen/Stadt Wehlen.
Inhaltsverzeichnis |
Im Jahr 1292 wird Lohmen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname wird vom altslawischen lom „Bruch“ abgeleitet. In der Gegend waren bereits um 1200 die ersten Steinbrüche und damit die ersten in der größeren Umgebung überhaupt. Der Ort und die Herrschaft Wehlen-Lohmen gehörte bis 1543 den Herren von Schönburg, als dieser Besitz im Tausch gegen andere Güter an den Landesherrn, Markgraf Moritz von Sachsen, überging. Die Herrschaft wurde kurz darauf mit der Herrschaft Hohnstein zu einem gemeinsamen Amt verbunden, das bis ins 19. Jahrhundert bestand und schließlich in der Amtshauptmannschaft Pirna aufging.
Ortsteile Daube, Doberzeit, Mühlsdorf und Uttewalde. Der Ort Lohmen selbst gliedert sich allgemein in Ober-, Mittel- und Unterlohmen, was durch den mittig liegenden Berg im Ort bestimmt wird.
Zum Lohmener Gebiet gehören die Bastei, die Felsenburg Neurathen und die Lohmener Klamm im Wesenitztal sowie die ehemalige Lochmühle mit dem Richard-Wagner-Denkmal und das Wasserkraftwerk Daubemühle. Im wildromantischen Uttewalder Grund ist das Uttewalder Tor ein beliebtes Ausflugsziel. Ein berühmter Sohn des Ortes ist Carl Heinrich Nicolai. Sehenswert ist das neu aufgebaute Schloss, indem die Gemeindeverwaltung ihren Sitz hat. Die Dorfkirche wurde im Jahre der Französischen Revolution, 1789, von einem Lehrling des Erbauers der Dresdner Frauenkirche George Bähr erbaut und hat ihr baugleiches Gegenstück in Uhyst am Taucher. Eine architektonische Besonderheit ist die hier angewendete untypische Bauweise mit Seitenturm und Altar-Kanzel-Orgel in einer Linie. Zudem ist sie mit 835 Sitzplätzen der größte Sakralbau der Sächsischen Schweiz und eine der größten Dorfkirchen in Sachsen.
Am 23. Februar 2006 feierte die Gemeinde den fünfzigsten Todestag des örtlichen Mundartdichters Bruno Barthel. Sein bekanntes Werk Im di Bastei rim beschreibt das Leben in der Gemeinde Lohmen. Es ist in Sächsischer Mundart geschrieben.
Altenberg | Bad Gottleuba-Berggießhübel | Bad Schandau | Bahretal | Bannewitz | Dippoldiswalde | Dohma | Dohna | Dorfhain | Dürrröhrsdorf-Dittersbach | Freital | Geising | Glashütte | Gohrisch | Hartmannsdorf-Reichenau | Heidenau | Hermsdorf/Erzgeb. | Höckendorf | Hohnstein | Kirnitzschtal | Königstein (Sächsische Schweiz) | Kreischa | Liebstadt | Lohmen | Müglitztal | Neustadt in Sachsen | Pirna | Porschdorf | Pretzschendorf | Rabenau | Rathen | Rathmannsdorf | Reinhardtsdorf-Schöna | Rosenthal-Bielatal | Schmiedeberg | Sebnitz | Stadt Wehlen | Stolpen | Struppen | Tharandt | Wilsdruff
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."