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Liste Fritz Dinkhauser

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Fritz Dinkhauser und Theresia Zierler (Wahlkampfveranstaltung in Wien, September 2008)

Die Liste Fritz Dinkhauser (FRITZ) ist eine österreichische Partei, die von Fritz Dinkhauser gegründet wurde. Die Partei trat 2008 bei der Landtagswahl in Tirol 2008 erstmals bei Wahlen als Liste Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol an und erzielte einen Stimmenanteil von 18,35 %. Damit zog die Liste Fritz Dinkhauser mit sieben Mandaten in den Landtag ein und konnte auch ein Mitglied des Bundesrats stellen. Bei der Nationalratswahl 2008 trat die Partei unter der Bezeichnung Liste Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Österreich bundesweit an, verfehlte jedoch mit 1,8 % den Einzug in den Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Landtagswahl in Tirol 2008

[Bearbeiten] Programm

Die Liste Frinz Dinkhauser stellte bei der Landtagswahl in Tirol als zentrale Themen die „gerechte Verteilung, das Beenden der Seilschaften und eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht die Mächtigen“[1] in den Mittelpunkt. Zu den Zielen der Bürgerliste gehörte die politische, wirtschaftliche und soziale Erneuerung, der Kampf gegen „Machtmißbrauch“, eine Bildungsoffensive, leistbares Wohnen, Familienförderung, soziale Absicherung und die Förderung von Kultur und Tradition. Des Weiteren forderte die Liste Fritz Dinkhauser die Stärkung der Bundesländer und Gemeinden gegen Zentralisierungstendenzen des Bundes und die Senkung des Strompreises, Rückgabe von Grund und Boden der Agrargemeinschaften.

[Bearbeiten] Wahlziele und Wahlergebnis

Bei der Landtagswahl setzte Dinkhauser das Überspringen der Marke von zehn Prozent als Mindestziel an.[2] Für eine mögliche Koalition präferierte er nach der Wahl eine Zusammenarbeit mit der SPÖ und den Grünen.[3] Eine Zusammenarbeit mit Landeshauptmann Van Staa schloss Dinkhauser dezidiert aus; am 1. Juni kündigte er an, auch mit allfälligen Nachfolgern nicht zusammenarbeiten zu wollen.[4] Drei Tage später erklärte Dinkhauser jedoch, unter Bedingungen für eine Koalition mit der ÖVP zur Verfügung zu stehen.[5] Nachdem Meinungsumfragen der Liste zunächst 12 bis 13 Prozent, gegen Ende des Wahlkampf sogar 17 Prozent prognostiziert hatten, erzielte die Liste bei der Wahl 61.795 Stimmen und einen Wähleranteil von 18,35 %. Damit zog die Liste Fritz Dinkhauser mit sieben Mandaten in den Tiroler Landtag ein und errang ein Bundesratsmandat. In Mieders und Kitzbühel erreichte FRITZ eine relative Mehrheit.

[Bearbeiten] Personen

Die Liste Fritz Dinkhauser kandidierte bei der Landtagswahl in Tirol 2008 mit Fritz Dinkhauser an der Spitze. Nach dem Gewinn von sieben Landtagsmandaten zog er gemeinsam mit der Listenzweiten Andrea Haselwanter-Schneider und dem Listendritten und Transitgegner Friedrich Gurgiser in den Landtag ein. Weitere Tiroler Landtagsabgeordnete der Liste FRITZ sind Andreas Brugger, Bernhard Ernst, Gottfried Kapferer, Thomas Schnitzer. Im Bundesrat wird die Liste FRITZ von Stefan Zangerl vertreten.

Für die Nationalratswahl 2008 treten Theresia Zierler, die zuvor für die FPÖ und das BZÖ kandidiert hatte, Manfred Kölly, Gerhard Hutter und Rudolf Bernhard an.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Liste Fritz Dinkhauser - Parteiprogramm
  2. Kleine Zeitung Online Dinkhauser setzte sich als Mindestziel zehn Prozent, 4. Juni 2008
  3. Oberösterreichische Nachrichten Online Dinkhauser für Rot-Grün, 27. Mai 2008
  4. ORF Tirol Dinkhauser schließt Koalition mit ÖVP aus, 1. Juni 2008
  5. ORF Tirol Dinkhauser doch wieder koalitionswillig, 4. Juni 2008

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Mitglieder der Liste Fritz - Bürgerforum Österreich – Bilder, Videos und Audiodateien

Liste Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Liste Fritz Dinkhauser - Bürgerforum Tirol - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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