| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Wetteraukreis | |
| Stadt: | Ortenberg | |
| Geografische Lage: | 50° 22′ N, 9° 05′ O Koordinaten: 50° 22′ N, 9° 05′ O | |
| Postleitzahlen: | 63683 (alt: 6474) | |
| Vorwahl: | 06046 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB | |
| Website: | www.lissberg.de | |
Das Dorf Lißberg ist heute ein Stadtteil von Ortenberg, es liegt in der nördlichen Wetterau.
Inhaltsverzeichnis |
Lißberg liegt in der Wetterau zu Füßen des Vogelsbergs. Der Hillersbach mündet hier in die Nidder.
Die Burg Lißberg muss um 1200 erbaut worden sein, vermutlich auf einer älteren keltischen Ringwallanlage. Der Name Lißberg wird aber unter der Bezeichnung „Liebesberc“ im Jahr 1222 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name änderte sich in der Vergangenheit und kam in den unterschiedlichsten Schreibweisen vor: Liebesberc, Lybesborg, Liebesberg bis zum heutigen Lißberg. Anfang des 13. Jahrhunderts tauchen die ersten Glieder des Lißberger Geschlechts auf. Die edelfreien Herren von Lißberg gehörten ursprünglich zweifellos zum "hohen Adel", verloren indessen schon früh diese Eigenschaft, vermutlich durch unebenbürtige Heiraten, was schon daraus zu schließen ist, dass 1323 Rupert von Buches, also ein dem Ritterstand Angehöriger, als consanguineus Werners von Lisberg bezeichnet wird. (Orig. St. A. Darmst.). Sehr auffallend ist, dass ein einst edelfreies Geschlecht erst so spät urkundlich auftritt wie die Lißberger. Das lässt Abstammung von einer anderen bekannteren Familie vermuten. Simon (Isenburg-Büdingen II S. 12) sieht sie als direkte Nachkommen Werners von Ortenberg an, wofür nur die Nachbarschaft der Besitzungen spricht. Wahrscheinlicher ist, dass eine Tochter Werners von Ortenberg die Stammmutter der Lißberger war. Die Vornamen derer von Lißberg Heinrich, Bertold und Hermann sowie das Wappen könnten auf Katzenelnbogen, etwa einen jüngeren Bruder Dieters III. von Katzenelnbogen als Stammvater hinweisen, doch fehlt es an weiteren Anhaltspunkten für diese Vermutung. Die Lißberger lebten hauptsächlich von ihren Zolleinnahmen. Zu dieser Zeit gab es zwei sich bekämpfende Lager, die Erzbischöfe und die Staufer. Wegen ihrer schwachen Stellung schlossen die Lißberger sich vermutlich den mächtigen Ziegenhainer Grafen an und führten ihre Burg deshalb nur als Lehen. Das Lißberger Geschlecht starb mit Friedrich 1396 aus.
1604 erlangte Lißberg Stadtrechte, die sie jedoch im Laufe der Zeit wieder verlor.
Als 1874 der Landkreis Nidda aufgelöst wurde, wurde Lißberg zusammen mit dem größten Teil des Altkreises in den Landkreis Büdingen aufgenommen. Mit den Reformen von 1972 verlor Lißberg seine Selbständigkeit und wurde Ortsteil von Ortenberg und Teil des neu gegründeten Wetteraukreises.
Seit 1973 findet alljährlich in Lißberg rund um die Burgruine ein Drehleier- und Dudelsackfestival statt. Die musikalischen Schwerpunkte liegen auf Bordun- und Alter Musik.
Lißberg hat ein Felsenmeer im Markwald sowie eine Drillingslärche im angrenzenden Wald nach Ober-Lais.
Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der oberfränkischen Gemeinde Lisberg.
Der Vogelsberger Vulkanradweg führt durch Lißberg.
Der SV Lißberg bietet neben Fußball, mit eigenem Sportplatz, noch Gymnastik, Tischtennis, Aerobic an. Auch eine Karnevalsabteilung ist ihm angegliedert.
Lißberg liegt an der B275. Früher führte die Niddertalbahn durch den Ort. Heute wird die Trasse vom Vulkanradweg genutzt.
Bergheim | Bleichenbach | Eckartsborn | Effolderbach | Gelnhaar | Lißberg | Stadt Ortenberg | Selters | Usenborn | Wippenbach
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."