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Leucorea :

femme russe

Leucorea

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Leucorea
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Daten
Vorstand: 1.) Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke
2.) Prof. Dr. jur. Michael Germann
3.) Prof. Dr. Max Kunze
Gründungsjahr: 1502 (Wittenberg)
Ort: Wittenberg (Sachsen-Anhalt),
Einrichtungen: 7
Anschrift: LEUCOREA
06886 Lutherstadt Wittenberg
Collegienstraße 62
Geografische Lage: 51° 51' 53" n. Br., 12° 39' 01" ö. L. Koordinaten: 51° 51' 53" n. Br., 12° 39' 01" ö. L.
Website: www.leucorea.de

Die Leucorea ist der Wittenberger Universitätsstandort der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der aus der Universität Wittenberg hervorgegangen ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Entstehungsgeschichte

Gründungsurkunde Kaiser Maximilians für die Universität Wittenberg, ausgestellt in Ulm am 6. Juli 1502 Pergament mit anhängenden Siegel
Gründungsurkunde Kaiser Maximilians für die Universität Wittenberg, ausgestellt in Ulm am 6. Juli 1502 Pergament mit anhängenden Siegel

Am 18. Oktober 1502 wurde auf Bestreben des Kurfürsten Friedrich III. (genannt "der Weise") von Sachsen die Universität Wittenberg "Leucorea" als erste Universität nach der Leipziger Teilung auf dem ernestinischen Kurfürstentum Sachsen gegründet. Die Gründung galt der Ausbildung von Juristen, Theologen und Medizinern für die sächsische Ernestinische Landesverwaltung. Die formale Gründung wurde auf der Grundlage eines kaiserlichen Privilegs durch Maximilian I. am 6. Juli 1502 in Ulm erteilt. Die päpstliche Bestätigung erfolgte erst durch Raimund Peraudi am 2. Februar 1503.

Der erste Rektor war Martin Pollich, der erste Dekan der theologischen Fakultät Johann von Staupitz, der erste Kanzler Goswin von Orsoy, die viele erste Hochschullehrer und Studenten aufgrund ihres Rufes an die Neugegründete Universität ziehen konnten. Die Wittenberger Hochschule bekam von den hier wirkenden Humanisten den Namen Leucorea verliehen, welcher von dem griechischen Wort weißer Berg abgeleitet ist. Damit lehnte man sich an den Stadtnamen an, der entweder vom niederdeutschen Witten oder der slawischen Spachwurzel Vite (Leben) und bec (Ufer), also vom weißen Sand des Elbufers herrührt.

Die ersten Statuten der Universität orientieren sich stark an denen der Universität Tübingen. Somit war die Hochschule inhaltlich, sowie strukturell an den bereits bestehenden Universitäten in Deutschland ausgerichtet. Mit der philosophischen Fakultät wurde das Grundfundament geschaffen, worauf sich die höhere juristische, medizinische und die theologische Fakultät anschloss. Um die Universität finanzieren zu können, verband 1507 der Kurfürst Friedrich die neue Hochschule mit dem Stift Allerheiligen und weiteren Stiftungen in seinem Herrschaftsgebiet. Die Übertragung der Rechte Friedrichs des Weisen verlieh der Universität im 16. Jahrhundert einen Sonderstatus mit eigener Gerichtsbarkeit.

Dadurch dass man sich an der Wittenberger Akademie auch der Humanistenforschung zuwendete, nahm sie bald eine führende Stellung ein. Damalige Größen wie Christoph von Scheurl, Andreas Bodenstein oder Hieronymus Schurff lehrten in der frühen Folgezeit an der Universität. Staupitz bewirkte 1508 die Berufung eines weiteren Augustinermönches: Martin Luther. Später wurden noch Nikolaus von Amsdorf und für die griechische Sprache Philipp Melanchthon berufen. In dieser Zeit entwickelte sie sich zu einem der wichtigsten theologischen Zentren Europas.


Napoléon Bonaparte ließ die Universität Wittenberg 1813 schließen. Mit dem Wiener Kongress 1815 kamen die sächsischen Gebiete um Wittenberg zu Preußen. Infolgedessen wurde die Universität von Wittenberg nach Halle verlegt, wo am 12. April 1817 die Vereinigte Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg gegründet wurde. Als Ersatz bekam Wittenberg das evangelische Predigerseminar, das heute in den Räumen des Augusteums seinen Sitz hat. Das Fridericianum wurde zur Kaserne umgebaut und in seiner späteren Entwicklung als Wohnraum genutzt. Wittenberg hatte damit seine wichtigste Institution verloren und entwickelte sich fortan als Garnisons- und Industriestadt weiter. Initiativen zur Wiedergründung blieben lange erfolglos. Erst nach der Wende 1990 wurde in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 26. April 1994 im Gesetzblatt der Landesregierung Sachsen-Anhalt die Stiftung Leucorea als Stiftung öffentlichen Rechtes als Bestandteil der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, die Pflege und Entwicklung der Wissenschaften in Forschung, Lehre und Studium an der Universität selbst und in den universitären Einrichtungen in Wittenberg zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden an der Leucorea wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen geplant und durchgeführt und an dem bis 1998 sanierten Friedricianum folgende Sektionen und Zentren angesiedelt:

[Bearbeiten] Einrichtungen

Leucoreagebäude
Leucoreagebäude
Das ZUSAS beschäftigt sich mit der Vermittlung von Wissen über gesellschaftliche Prozesse in den USA. Dabei hat sich das Zentrum an der Leucora auf die Erforschung der Kultur, Gesellschaft, Politik und der Geschichte der Vereinigten Staaten spezialisiert. Das ZUSAS verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Fachliteratur in der Bibliothek der Stiftung, die auch Lehrern der amerikanischen Landeskunde und der englischen Sprache zur Fortbildung und Entwicklung methodischer Konzepte dienen soll.
Die seit dem 31. Oktober 1996 bestehende Einrichtung beschäftigt sich mit der Erforschung der Reformationsgeschichte und den historischen Zusammenhängen während der Zeit der Lutherische Orthodoxie. In enger Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig werden die theologischen, philosophischen, frömmigkeits- und mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen untersucht. Dabei stehen in Wittenberg zum Forschungsschwerpunkt die Quellen der Bibliothek des evangelischen Predigerseminars, die Quellenbestände der Luthergedenkstätten, die Archive der Stadt und der Kirchengemeinden zur Verfügung.
Die Einrichtung hat sich der deutschen Sprache gewidmet und bietet interkulturellen Teilnehmern an, kommunikative, kulturelle und soziale Kompetenzen in der Didaktik deutschen Sprachwissenschaft auszubilden. Dabei finden neue Methoden in der Sprachvermittlung Anwendung, die kommunikative Fähigkeiten ausprägen und ergänzen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Primärliteratur

[Bearbeiten] Sekundärliteratur

[Bearbeiten] Fachlexika

[Bearbeiten] Quellenliteratur

[Bearbeiten] Weblinks

Leucorea - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Leucorea - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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