Leonidas I. (griechisch Λεωνίδας, Sohn eines Löwen) war von 490 bis 480 v. Chr. König von Sparta.
Leonidas entstammte dem Geschlecht der Agiaden und amtierte gemeinsam mit Leotychidas aus dem Hause der Eurypontiden. Da sein Vorgänger Kleomenes I. ohne amtsfähigen Sohn starb, gelangte Leonidas als sein Bruder auf den Thron. Er heiratete Kleomenes' Tochter Gorgo und hatte mit ihr einen Sohn, Pleistarchos, der sein Nachfolger wurde.
Historische Bedeutung erlangte Leonidas hauptsächlich durch sein Verhalten als Feldherr des Hellenenbundes bei den Thermopylen im Jahre 480 v. Chr. In dieser Schlacht blockierte eine griechische Streitmacht (etwa 5.200 Mann, darunter 300 Spartiaten) den Thermopylenpass, um das persische Reichsheer unter Xerxes I. aufzuhalten. Leonidas blieb, wohl um den Rückzug der restlichen Truppen zu decken, mit Teilen des Heeres zurück und fiel gemeinsam mit der gesamten spartanischen (und thespischen) Mannschaft.
Nach dem Ende der Perserkriege im Jahre 479 v. Chr. stellte die nordgriechische Amphiktyonie eine Tafel zur Erinnerung an den letzten Kampf des Leonidas und seiner 300 Hopliten auf.
Es liegen abgesehen von dieser Schlacht keine historischen Quellen zur Person des Leonidas vor.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leonidas I. |
| KURZBESCHREIBUNG | König von Sparta |
| GEBURTSDATUM | 6. Jahrhundert v. Chr. |
| GEBURTSORT | Sparta |
| STERBEDATUM | 480 v. Chr. |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."