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Leisnig

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Leisnig
Leisnig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Leisnig hervorgehoben
51.16666666666712.916666666667161Koordinaten: 51° 10′ N, 12° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittelsachsen
Höhe: 161 m ü. NN
Fläche: 30,39 km²
Einwohner: 6734 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 222 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04703
Vorwahl: 034321
Kfz-Kennzeichen: FG (alt: DL)
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 310
Stadtgliederung: Kernstadt; 12 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
04703 Leisnig
Webpräsenz:
Bürgermeister: Tobias Goth (CDU)
Lage der Stadt Leisnig im Landkreis Mittelsachsen
Karte
Leisnig von der Mulde aus gesehen

Leisnig ist eine Stadt an der Freiberger Mulde im Landkreis Mittelsachsen im Freistaat Sachsen. Sie liegt rund 50 km südöstlich von Leipzig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Leisnig liegt im und über dem tiefeingeschnittenen Tal der Freiberger Mulde inmitten des Sächsischen Burgenlandes. Die Stadt Grimma liegt ca. 15 km nordwestlich und die Stadt Döbeln ca. 14 km östlich der Stadt.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Durch verschiedene Eingemeindungen gehören zu Leisnig die Dörfer: Brösen, Fischendorf, Gorschmitz, Klosterbuch, Meinitz, Minkwitz, Queckhain, Paudritzsch, Röda, Scheergrund, Tautendorf und Tragnitz.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Bockelwitz, Großweitzschen und die Stadt Hartha (alle Landkreis Mittelsachsen) sowie Zschadraß im Landkreis Leipzig.

[Bearbeiten] Geschichte

Leisnig wurde als Ort bereits 1046 in einer Urkunde erwähnt und 1286 als Stadt Liznich genannt. 1519 wurde die Reformation eingeführt.

Im Jahre 1946 feierte die Stadt mit der 900-Jahr-Feier das erste Stadtjubiläum nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr 1834 1885 1960 2004 2007
Einwohner 4795 7315 8585 7054 6734
ab 1960 31. Dezember – Quelle ab 2004: Statistisches Landesamt Sachsen

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Schwarz eine goldene Zinnenmauer mit breitbedachtem erkerverziertem Torturm und geöffneten Tor; am Turm über dem Tor ein goldener Schild mit einem schwarzen Schrägrechtsbalken, begleitet von je drei schwarzen Rauten.“

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Leisnig unterhält Städtepartnerschaften mit Bünde in Nordrhein-Westfalen und mit Oggiono in der Lombardei (Italien). Eine weitere Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Halasztelek wird 2009 vorbereitet.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wappen der Familie Apian am Markt in Leisnig

In Leisnig befindet sich die 1.000 Jahre alte Burg Mildenstein. Dort wird auch das Wahrzeichen der Stadt, der Riesenstiefel ausgestellt. Leisnig liegt am Muldentalradwanderweg gelegen, der von Nossen flussabwärts bis nach Bitterfeld führt. Am Haus Markt 13 findet sich das apianische Wappen.

[Bearbeiten] Bildung

siehe: Peter-Apian-Mittelschule Leisnig

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadt ist über die A 14 (Anschlussstelle Leisnig) sowie die Bundesstraßen B 107, B 169 und B 175 gut zu erreichen, zudem liegt sie an der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Kerstin Behrendt

[Bearbeiten] Söhne und Töchter

[Bearbeiten] Mit Leisnig verbunden

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Leisnig – Bilder, Videos und Audiodateien
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