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| Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie | |
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Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie |
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| Kategorie: | Forschungseinrichtung |
| Träger: | keine (rechtlich selbständig) |
| Mitgliedschaft: | Leibniz-Gemeinschaft |
| Standort der Einrichtung: | Halle (Saale) |
| Art der Forschung: | Grundlagenforschung |
| Fächer: | Naturwissenschaften |
| Fachgebiete: | Biochemie, Naturstoffchemie |
| Grundfinanzierung: | Bund (50%), Länder (50%) |
| Leitung: | Dieter Strack |
| Mitarbeiter: | ca. 190 |
| Homepage: | www.ipb-halle.de |
Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit Sitz in Halle (Saale). Seine Forschungsaktivitäten sind der anwendungsorientierten Grundlagenforschung im Fach der Naturwissenschaften auf den Gebieten der Biochemie und Naturstoffchemie zuzuordnen. Das Institut ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Sachsen-Anhalt und ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).
Inhaltsverzeichnis |
Das Institut wurde 1958 als „Institut für Biochemie der Pflanzen“ der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin unter der Leitung von Kurt Mothes gegründet. Die Labortrakte und Gewächshäuser waren 1964 fertiggestellt.
Nach der Wende wurde das Institut unter dem Namen „Institut für Pflanzenbiochemie“ und unter der Leitung von Benno Parthier in die Bund-Länder-Förderung der so genannten Blauen Liste aufgenommen und wurde Mitte der 1990er Jahre Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).
Das Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle/Saale hat auf seinen Arbeitsgebieten – Pflanzenbiochemie, Pflanzenhormonforschung und Naturstoffchemie sowie Stress- und Entwicklungsbiologie der Pflanzen – eine herausragende Bedeutung und genießt internationale Anerkennung. Es nimmt wichtige überregionale Aufgaben für die deutsche biochemische Pflanzenforschung wahr.
Laut „Bundesbericht Forschung 2006“ hat das Institut folgende Aufgaben:
Der Forschungsbereich des Instituts gliedert sich in vier Abteilungen:
Am Institut werden für externe Nutzer Serviceleistungen durch die Bibliothek mit einem Bestand von rund 22.600 Bänden sowie 86 laufenden Fachzeitschriften und zehn Datenbanken erbracht.
Das IPB beschäftigt etwa 190 Mitarbeiter, 100 von ihnen sind Wissenschaftler.
In enger Zusammenarbeit mit der benachbarten Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt das IPB Berufungen für Professoren vor. Diese enge Kooperation kommt sowohl der Forschung als auch der Lehre zugute. Darüber hinaus bestehen enge Verbindungen zum Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben.
Nach dem Finanzierungsmodell der so genannten Blaue-Liste-Einrichtungen wird das Institut in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung hälftig aus Mitteln des Bundes und der Länder finanziert. Der Bundesanteil wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) getragen, der Länderanteil zu drei Viertel vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Das restliche Viertel des Länderanteils wird nach dem Königsteiner Schlüssel auf alle Länder aufgeteilt. Insgesamt hat das Institut im Haushaltsjahr 2007 einen Etat in Höhe von 10,4 Millionen Euro.
Koordinaten: 51° 29' 45" N, 11° 56' 41" O
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