Landskap ist die schwedische Bezeichnung für eine historische Provinz in Schweden und dem heutigen Finnland, auch übersetzt mit „Landschaft“.
Im Mittelalter waren die historischen Provinzen selbständige Rechtsgebiete mit eigenen Gesetzen (landskapslag) und politischen und administrativen Aufgaben. Durch die Schaffung eines Lehnswesens Ende des 13. Jahrhunderts verloren die historischen Provinzen ihre politischen und administrativen Funktionen und mit der Einführung eines im ganzen Reich geltenden Landrechts in der Mitte des 14. Jahrhunderts nach und nach auch ihre Selbständigkeit als Rechtsgebiete.
Obwohl die historischen Provinzen seit dem 14. Jahrhundert keine politische Bedeutung mehr haben und von den Lehen (schwed. län) abgelöst wurden, haben sie nach wie vor eine große Bedeutung im täglichen Sprachgebrauch. Viele Schweden identifizieren sich noch heute stark mit ihrer „Landschaft“. Auch die Dialekte der Schwedischen Sprache, Trachten und Brauchtum sind noch heute an die einzelnen Landschaften gebunden. Auch in der Tourismuswerbung kommen die Landschaftsbezeichnungen zur Anwendung. Ebenso richten sich viele andere Einteilungen (z. B. die Telefonbuchregionen, regionale Zeitungen usw.) nach den Landschaften.
Die historischen schwedischen Provinzen waren/sind den drei, bis 1809 vier Landesteilen, schwedisch landsdelar, zugeordnet:
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Bis 1809 gehörte das heutige Finnland als viertes Reichsland (Österland) zu Schweden und war ebenfalls in landskap aufgeteilt. Diese waren:
Svealand – bis zum Jahr 1809
Norrland – bis zum Jahr 1809
Götaland: Blekinge | Bohuslän | Dalsland | Gotland | Halland | Skåne | Småland | Västergötland | Öland | Östergötland
Svealand: Dalarna | Närke | Södermanland | Uppland | Värmland | Västmanland
Norrland: Ångermanland | Gästrikland | Hälsingland | Härjedalen | Jämtland | Lappland | Medelpad | Norrbotten | Västerbotten
Bis 1809 auch Österland (heute Finnland): Åland | Eigentliches Finnland | Karelien | Nyland | Satakunda | Savolax | Tavastland
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."