| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||
| Verwaltungssitz: | Wittenberg | ||
| Fläche: | 1.929,9 km² | ||
| Einwohner: | 144.972 (31. Dez. 2006) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | WB | ||
| Kreisschlüssel: | 15 0 91
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| Kreisgliederung: | 77 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Breitscheidstraße 3 06886 Wittenberg |
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| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Jürgen Dannenberg (Die Linke) | ||
| Lage des Landkreises Wittenberg in Sachsen-Anhalt | |||
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Der Landkreis Wittenberg ist ein Landkreis im Osten des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Er liegt an den Flüssen Elbe und Schwarze Elster. Nachbarkreise sind im Norden die brandenburgischen Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, im Osten der ebenfalls brandenburgische Landkreis Elbe-Elster, im Süden die sächsischen Landkreise Torgau-Oschatz und Delitzsch und im Westen der Landkreis Anhalt-Bitterfeld und die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Elbe durchfließt auf einer Länge von 52 km den Landkreis. Im Norden erstrecken sich von Ost nach West die waldreichen Höhenzüge des Fläming und seiner Ausläufer. Im Süden liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteldeutschlands, die Dübener Heide. Die Elbe durchfließt auf einer Länge von 52 km in einer über große Abschnitte naturnahen Auenlandschaft den Landkreis Wittenberg.
Aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses 21. Mai 1815 gelangte der einstige Kurkreis, der aus dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg entstanden war, in die Hand von Preußen. Kurzzeitig erhielten die neu gewonnenen Landschaftsteile wieder die Bezeichnung „Herzogtum Sachsen“, jedoch wurde die Bezeichnung in „Provinz Sachsen“ geändert und gehörte der alte Kreis Wittenberg zum Regierungsbezirk Merseburg. Am 1. Oktober 1816 entstand der alte Kreis Wittenberg, der aus den alten sächsischen Ämtern Wittenberg und Pretzsch gebildet wurde.
Auf Befehl der SMAD wurde nach der Auflösung des preußischen Staates 1947, aus der preußischen Provinz Sachsen und aus dem Land Anhalt das Land Sachsen-Anhalt gebildet. Durch die Verwaltungsreform von 1952 wurde eine neue Gebietszuordnung der Gemeinden zu den Kreisen durchgeführt und unter anderem der Kreis Gräfenhainichen gebildet. Durch das „Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern der DDR“ von 1952 entstanden die Bezirke Halle und Magdeburg. Dabei wurden die Kreise Wittenberg und Gräfenhainichen dem Bezirk Halle zugeordnet.
Am 3. Juni 1993 beschloss der Landtag von Sachsen–Anhalt seine erste Kreisgebietsreform. In der Folge entstand 1994 der Landkreis Wittenberg aus dem bisherigen Kreis Wittenberg und dem Kreis Jessen sowie einem Teil des Kreises Gräfenhainichen. Im Zuge der zweiten Kreisgebietsreform hörte am 1. Juli 2007 formal die Existenz des bisherigen Landkreises Wittenberg auf: Der Rechtsnachfolger ist der (gleichnamige) Landkreis Wittenberg, dem die zwei Verwaltungsgemeinschaften Coswig (Anhalt) und Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel mit 27 Gemeinden des bisherigen Landkreises Anhalt-Zerbst zugeordnet wurden.
1939: Durch den Erlass des preußischen Staatsministeriums erhält der alte Landkreis Wittenberg das Wappen mit den zwei roten gekreuzten Schwertern auf einen Schwarz über Silber geteilten Schild.
Die Branchen chemische Industrie (u.a. die Stickstoffwerke Piesteritz), Maschinenbau, Verpackungsmittelindustrie und die Nahrungs- und Genussmittelproduktion (u.a. die Firma Wikana) sind strukturbestimmend. Etwa 50 % der Fläche des Kreises werden landwirtschaftlich genutzt.
Die Bundesautobahn 9 (Berlin-München) führt nordwestlich durch das Gebiet des Landkreises. Die Anschlussstellen 6 (Klein Marzehns), 7 (Köselitz) und 8 (Coswig (Anhalt)) sind die wichtigsten Autobahnauffahrten für die Städte und Gemeinden im Landkreis.
Durch das Landkreisgebiet führen die Bundesstraßen 2 und 187, die sich in der Kreisstadt kreuzen. Südlich der Elbe enden die Bundesstraßen 100 und 182 an der Bundesstraße 2 in der Gemeinde Eutzsch.
Durch den Landkreis Wittenberg führen zwei überregionale Eisenbahnstrecken: Die Anhalter Bahn (Berlin - Lutherstadt Wittenberg - Halle (Saale) / Leipzig - München) hat in der Kreisstadt Lutherstadt Wittenberg einen zweistündigen ICE-Takthalt und erschließt ebenso den Landkreis im Regionalverkehr durch fahrplanmäßige Regionalexpresse in Nord-Süd-Richtung. In Ost-West-Richtung wird der Landkreis durch die Bahnstrecke Dessau-Falkenberg/Elster (Magdeburg / Dessau-Roßlau - Lutherstadt Wittenberg - Falkenberg/Elster / Dresden) mit Kreuzungspunkt in der Kreisstadt Lutherstadt Wittenberg durch stündlich verkehrende Regionalbahnen erschlossen. Eine eingleisige Regionalbahn (Dübener-Heide-Bahn) führt von Lutherstadt Wittenberg nach Bad Schmiedeberg. Der Landkreis wird im Osten von der Bahnstrecke Jüterbog–Riesa tangiert: Auf dem Kreisgebiet liegen die Bahnhöfe Linda (Elster) und Holzdorf (Elster). Die Bahnhöfe Wörlitz und Oranienbaum der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn werden nur in der Sommersaison bedient.
Historisch erwähnenswert sind weitere Bahnstrecken:
Der ÖPNV wird seit dem 1. Januar 2007 durch den Unternehmensverbund „Neuer Wittenberger Busverkehr“ durchgeführt. Dieser setzte sich in einem europaweiten Bieterwettbewerb durch. Der Unternehmensverbund wird durch mehrere regionale Busunternehmen gebildet.
(Einwohner am 31. Dezember 2006)
Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden * Sitz der Verwaltungsgemeinschaft
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Altmarkkreis Salzwedel | Anhalt-Bitterfeld | Börde | Burgenlandkreis | Dessau-Roßlau | Halle (Saale) | Harz | Jerichower Land | Magdeburg | Mansfeld-Südharz | Saalekreis | Salzlandkreis | Stendal | Wittenberg
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."