| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten (Stand 2008) | |
| Bestandszeitraum: | 1994–2008 |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Leipzig |
| Verwaltungssitz: | Torgau |
| Fläche: | 1.167,5 km² |
| Einwohner: | 93.409 (31. Dez. 2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | TO |
| Kreisschlüssel: | 14 3 89 |
| Kreisgliederung: | 21 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Schlossstraße 27 04860 Torgau |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Robert Schöpp (CDU) |
| Lage des Landkreises Torgau-Oschatz in Sachsen | |
Der Landkreis Torgau-Oschatz war der nördlichste Landkreis des Freistaates Sachsen. Nachbarkreise sind im Norden der sachsen-anhaltische Landkreis Wittenberg, im Osten der brandenburgische Landkreis Elbe-Elster und der Landkreis Riesa-Großenhain, im Süden der Landkreis Döbeln und im Westen die Landkreise Muldentalkreis und Delitzsch.
Inhaltsverzeichnis |
Der Landkreis entstand 1994 durch Zusammenlegung der Kreise Oschatz und Torgau sowie von sechs Gemeinden des ehemaligen Kreises Eilenburg. Nach der Kreisreform Sachsen 2008 am 1. August 2008 wurde der Kreis aufgelöst und das Gebiet gehört zum neuen Landkreis Nordsachsen.
Der auf dem Wappen dargestellte Löwe ist der Meißener Löwe, der sich aufgrund der früheren Gebietszugehörigkeiten im Wappen von vielen Gemeinden in der Umgebung wiederfindet. Der Zweig (ein Lindenzweig), den der Löwe in den Klauen hält, ist ein Symbol für die Landwirtschaft und die Beforstung der Elblandschaft in der Gegend, weshalb der stilisierte Fluss im unteren Bereich des Wappens auch die Elbe verkörpern soll. Der im sächsischen häufig anzutreffende Hintergrund in Gelb bzw. Gold bezieht sich auf die askanischen Herzöge.
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2006)
|
|
Zwischen 1990 und 2004 stieg das Durchschnittsalter in Landkreis von 37 auf 43 Jahre. Damit war Torgau-Oschatz aber immer noch einer der "jüngsten" Landkreise in Sachsen und liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie eröffnete schon 1838 den Abschnitt, der die Stadt Oschatz und somit den heutigen Kreis berührt.
Die Stadt Torgau erhielt erst 1872 durch die Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellschaft ihren Anschluss an das Schienennetz. Ein kleiner Bahnknoten entstand hier, als die Preußische Staatsbahn 1890 eine Nebenbahn, die Dübener-Heide-Bahn, nach Pretzsch (in Richtung Wittenberg) und 1914/15 eine Stichbahn nach Belgern eröffnete (Bahnstrecke Torgau-Belgern). Eine weitere Abzweigung von der Strecke Cottbus – Leipzig wurde 1922 durch die Kleinbahn-AG Schildau–Mockrehna geschaffen.
Im Raum Oschatz entstand ab 1885 ein von den Sächsischen Staatseisenbahnen betriebenes Schmalspurnetz, dessen Mittelpunkt Mügeln mit dem seinerzeit größten Schmalspurbahnhof Europas bildete:
Eine Teilstrecke dieses Netzes wird seit 1993 von der Döllnitzbahn GmbH zwischen Oschatz und Kemmlitz betrieben.
Das Netz hatte einen Umfang von 135 km Länge erreicht. Davon wurden inzwischen 70 km stillgelegt:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."