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| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Direktionsbezirk: | Dresden |
| Verwaltungssitz: | Pirna |
| Fläche: | 1 653,64 km² |
| Einwohner: | 255 897 (31. Dez. 2008)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 155 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR |
| Kreisschlüssel: | 14 6 28 |
| Kreisgliederung: | 41 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Zehistaer Straße 9 01796 Pirna |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Michael Geisler (CDU) |
| Lage des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen | |
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist ein Landkreis im Süden Sachsens, der sich über das Gebiet südlich von Dresden bis zur tschechischen Grenze erstreckt.
Inhaltsverzeichnis |
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde in Folge der Kreisreform Sachsen 2008 am 1. August 2008 aus den bei der Kreisreform 1994 geformten Landkreisen Sächsische Schweiz und Weißeritzkreis gebildet.
Der Sitz des Landratsamtes ist in Pirna. Neben Pirna führen außerdem die ehemaligen Kreisstädte Dippoldiswalde, Freital und Sebnitz den Sonderstatus Große Kreisstadt.
Blasonierung: „Durch eine eingebogene silberne Spitze, worin schräggekreuzt ein schwarzer Hammer und ein schwarzer Schlägel, gespalten; vorn in Grün schrägrechter silberner Wellenbalken; hinten in Gold rot bewehrter und bezungter schwarzer Löwe.“
Die Farben Weiß und Grün weisen dabei auf Sachsen hin, der Meißner Löwe auf die historische Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Meißen. Das weiße Wellenband symbolisiert den Flußreichtum, das Grün des Waldreichtum des Landkreises. Schlägel und Eisen sind ein Verweis auf den traditionsreichen Bergbau und die bis heute prägende Industrialisierung.
Der Wappenentwurf stammt vom Freitaler Wolfgang Burkhardt. Die dreigeteilete Grundform des Wappens ähnelt dem Wappen des alten Weißeritzkreises, dem auch der Meißner Löwe und Schlägel und Eisen entstammen. Das weiß-grüne Wellenband war das Wappen des Altkreises Sächsische Schweiz.
Bei der sächsischen Kommunalwahl am 8. Juni 2008 konnte sich der bisherige Landrat des ehemaligen Landkreises Sächsische Schweiz, Michael Geisler (CDU) im ersten Wahlgang mit 52,4 % der Stimmen gegen fünf weitere Bewerber durchsetzen und wurde damit erster Landrat des neu gegründeten Kreises [2].
Im neuen Kreistag ist die CDU mit 38 Sitzen die deutlich stärkste Kraft vor der Linken mit 16 Sitzen[3]. SPD und Bündnis90/Die Grünen haben sich zu einer gemeinsamen Fraktion SPD/Grüne zusammengeschlossen.
| Partei | Stimmen (%) | Sitze |
|---|---|---|
| CDU | 43,9 | 38 |
| Die Linke | 18,3 | 16 |
| Freie Wähler | 11,4 | 10 |
| FDP | 7,9 | 7 |
| NPD | 7,5 | 6 |
| SPD | 7,4 | 6 |
| Bündnis 90/Die Grünen | 3,6 | 3 |
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2008[4])
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