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Landkreis Quedlinburg

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Quedlinburg Lage des Landkreises Quedlinburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Quedlinburg
Fläche: 540,38 km²
Einwohner: 72.011 (31. Dezember 2006)
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 15 3 64
Kfz-Kennzeichen: QLB
Kreisgliederung: 25 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Heiligegeiststraße 7
06484 Quedlinburg
Website: www.quedlinburg-regio.de
letzter Landrat: Wolfram Kullik (SPD)
Karte
Lage des Landkreises Quedlinburg in Sachsen-Anhalt

Der Landkreis Quedlinburg war ein Landkreis im Westen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, der am 1. Juli 2007 im neugeschaffenen Landkreis Harz aufging.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Landkreis Quedlinburg hat im südlichen Kreisgebiet Anteil am Harz. Im Nordwesten fließt die Bode durch das Kreisgebiet.

[Bearbeiten] Verwaltungsgeschichte

[Bearbeiten] Königreich Preußen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress wurde zum 1. Oktober 1816 der Kreis Quedlinburg im Regierungsbezirk Magdeburg in der preußischen Provinz Sachsen eingerichtet. Das Landratsamt befand sich in Quedlinburg.

[Bearbeiten] Deutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. 1911 wird Quedlinburg kreisfreie Stadt. Zum 30. September 1929 fand im Kreis Quedlinburg entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Quedlinburg entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis. Nach Auflösung der Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 gehörte der Kreis seitdem zur neuen Provinz Magdeburg. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die amerikanischen Alliierten Streitkräfte besetzt.

[Bearbeiten] DDR

Als Teil des neu gegründeten Landes Sachsen-Anhalt wurde der Landkreis 1950 um den Landkreis Ballenstedt sowie Teile des Mansfelder Gebirgskreises und des Landkreises Blankenburg (Harz) und die seit 1911 kreisfreie Stadt Quedlinburg durch eine DDR-Kreisreform erweitert.

Im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 wurden am 25. Juli 1952 die Landkreisgrenzen geändert. Teile der nun als Kreis Quedlinburg bezeichneten Gebietseinheit wurden an die neu gebildeten Kreise Aschersleben und Staßfurt abgetreten.

[Bearbeiten] Bundesrepublik

1990 wurde der Kreis Quedlinburg Teil des neuen Bundeslandes Sachsen-Anhalt und wieder in Landkreis Quedlinburg umbenannt. Bei der ersten Kreisreform in Sachsen-Anhalt 1994 wurde er durch Teile des Landkreises Aschersleben vergrößert. Nach der zweiten Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 ist der Landkreis Quedlinburg im neuen Landkreis Harz aufgegangen.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen des Landkreises Quedlinburg zeigte einen Schild, der durch eine eingebogene Spitze, die neun Mal geteilt war von Schwarz über Gold, in Silber und Rot gespalten wurde, vorn eine rote vierendige gekrümmte Geweihstange, hinten geschrägt silberne Kredenzmesser mit goldenen Griffen.

Geweihstange = Grafschaft Regenstein
Kredenzmesser = Reichsstift Quedlinburg
schwarz-gold = Ballenstedt

Gestaltet wurde das Wappen durch den Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg.

[Bearbeiten] Städte und Gemeinden

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

  1. Quedlinburg, Stadt (22.185)


Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

Sitz der Verwaltungsgemeinschaft *

  1. Ballenstedt, Stadt * (7.802)
  2. Ditfurt (1.803)
  3. Hausneindorf (819)
  4. Hedersleben (1.675)
  5. Heteborn (383)
  6. Radisleben (469)
  7. Wedderstedt (449)
  1. Bad Suderode (1.858)
  2. Friedrichsbrunn (1.038)
  3. Gernrode, Stadt * (3.897)
  4. Rieder (1.924)
  5. Stecklenberg (663)
  1. Neinstedt (1.949)
  2. Thale, Stadt * (12.432)
  3. Weddersleben (1.072)
  4. Westerhausen (2.151)
  1. Dankerode (809)
  2. Güntersberge, Stadt (916)
  3. Harzgerode, Stadt * (4.276)
  4. Königerode (812)
  5. Neudorf (676)
  6. Schielo (571)
  7. Siptenfelde (605)
  8. Straßberg (777)

[Bearbeiten] Städte und Gemeinden vor der Gemeindegebietsreform

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

Sitz der Verwaltungsgemeinschaft *

  1. Ballenstedt, Stadt *
  2. Radisleben
  1. Ditfurt
  2. Hausneindorf
  3. Hedersleben
  4. Heteborn
  5. Wedderstedt
  1. Bad Suderode
  2. Friedrichsbrunn
  3. Gernrode, Stadt *
  4. Rieder
  5. Stecklenberg
  1. Quedlinburg, Stadt *
  2. Westerhausen
  1. Neinstedt
  2. Thale, Stadt *
  3. Warnstedt (bis 21. Dezember 2003)
  4. Weddersleben
  1. Dankerode
  2. Güntersberge, Stadt
  3. Harzgerode, Stadt *
  4. Königerode
  5. Neudorf
  6. Schielo
  7. Siptenfelde
  8. Straßberg

[Bearbeiten] Nachbarkreise

Der Landkreis Quedlinburg grenzte an sieben andere Landkreise mit den folgenden Kreisstädten (im Uhrzeigersinn, im Nordosten beginnend):

[Bearbeiten] Weblinks

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