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Lana

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Hilfe:Begriffsklärung
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Lana (Begriffsklärung) aufgeführt.
Lana an der Etsch
(ital.: Lana)
Wappen von Lana an der Etsch Lage von Lana an der Etsch
Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt
Provinz: Bozen (Südtirol)
Region: Trentino-Südtirol
Staat: Italien
Einwohner (VZ 2001 / 31.12.2007): 9.759 / 10.825
Sprachgruppen
laut Volkszählung 2001:
91,80 % deutsch
7,91 % italienisch
0,29 % ladinisch
Koordinaten 46° 37′ N, 11° 9′ O46.61666666666711.157Koordinaten: 46° 37′ N, 11° 9′ O
Meereshöhe: 254 - 1.913 (Zentrum 310)
Fläche /
Dauersiedlungsraum:
36,1 / 18,3 km²
Fraktionen: Lana, Pawigl, Völlan, Ackpfeif
Nachbargemeinden: Burgstall, Gargazon, St.Pankraz, Tscherms
Partnerschaft mit: Telfs (A), Idstein (D), Feuchtwangen (D)
Postleitzahl: 39011
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021041
Steuernummer: 82007030214
Politik
Bürgermeister (2005): Christoph Gufler

Lana a. d. Etsch ist eine Marktgemeinde in Südtirol, Italien südlich von Meran.

Lana ist die siebtgrößte Gemeinde der Provinz Südtirol. Im südlichen Winkel des Meraner Talkessels gelegen, begleitet die langgezogene Ortschaft Lana (300 m s.l.m.) den Rand der Etschtalebene. Im Mittelgebirge liegt die Fraktion Völlan (700 m s.l.m.), am Südhang des Vigiljoches die Bergfraktion Pawigl (1.200 m s.l.m.). Das Dorf selbst wird unterteilt in Ober-, Mittel- und Niederlana.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Lana

Erste urgeschichtliche Siedlungen finden sich auf den Hügelkuppen Kobaltbühel, Silackerbühel, Burghügel Braunsberg, Brandis und Leonburg. Im 9. Jahrhundert werden die beiden Kirchen St. Georg und St. Margarethen errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung von Lana (Lenon) erfolgt im Jahr 990. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts werden die Burgen Brandis, Lanaburg (Leonburg), Braunsberg, Mayenburg und Werrenberg errichtet. Ab 1396 wird die Pfarre Lana vom Deutschen Orden betreut, dessen Wappen noch heute im Gemeindewappen von Lana enthalten ist. Im Jahr 1850 werden die bisher selbständigen Orte Vill, Oberlana und Niederlana zur Großgemeinde Lana zusammengeschlossen.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Wirtschaftlich sehr wichtig ist neben Handwerk und Handel vor allem der Apfelobstbau (10% der Südtiroler Gesamternte und 1% der Gesamternte von Europa (Bioapfel)). Der Transport der exportierten Äpfel erfolgte bis 1974 über die Lokalbahn Lana-Meran, welche den Ort an das europäische Schienennetz anschloss. Dieselbe Bahn führte zudem bis 1950 Personentransporte nach Meran durch.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Kirche von Niederlana. Aquarell von Siegfried Schieweck-Mauk, Eichstätt

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt u.a. die Pfarrkirche zu Mariä Himmelfahrt in Niederlana. Besonderes Prunkstück dieser spätgotischen Kirche ist der zweiteilige Flügelaltar von dem wahrscheinlich aus Füssen stammenden Maler und Bildhauer Hans Schnatterpeck. Der Altar, 1503 von den Meraner Kirchenpröpsten in Auftrag gegeben, ist mit einer Höhe von 14,5 m der größte Tirols und einer der größten ganz Europas.

Sehenswürdigkeiten:

[Bearbeiten] Kulturelle Veranstaltungen

[Bearbeiten] Bekannte Persönlichkeiten

Rundblick über Lana

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Category:Lana – Bilder, Videos und Audiodateien
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