Ein Laie (von griechisch λαός, laós - Volk über λαϊκός, laikós - zum Volk gehörig und kirchenlateinisch laicus - der (kirchliche) Laie) ist im kirchlichen und religiösen Sprachgebrauch jemand, der keinen Beruf als Geistlicher ausübt.
Der Begriff wird vornehmlich in Bezug auf das Christentum verwendet:
Im Buddhismus wird der Begriff gewöhnlich für Nicht-Mönche verwendet. Klassische Begriffe für praktizierende buddhistische Laien sind „upāsaka“, was oft mit „Dabeisitzender“ oder „Anhänger“ übersetzt wird, sowie „gahapati“, was „Hausvater“ bedeutet (im Gegensatz zu den buddhistischen Mönchen, die ursprünglich meist Wandermönche waren, also keine festen Häuser besaßen).
Das Wort laicus (das Gegenteil von clericus (Kleriker)) bekam im mittelalterlichen Latein im übertragenen Sinne die Nebenbedeutung „ungebildet“. Dies wird auf die Gegebenheit zurückgeführt, dass Bildung bis in die Renaissance für Angehörige nicht vermögender Familien nur durch eine geistliche Laufbahn zu erhalten war. In der deutschen Sprache hat sich diese Bedeutung (im Gegensatz zu den romanischen Sprachen) bis heute erhalten und ist im allgemeinen Sprachgebrauch zur Hauptbedeutung des Wortes geworden.
Organisieren sich kirchliche Laien in größeren Gemeinschaften, so spricht man von Laienbewegungen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."