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Europäische Lärche (Larix decidua), Illustration. |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Mill. |
Die Lärchen (Larix) (veraltet auch „Lerchen“) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie wachsen häufig in den nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern.
Inhaltsverzeichnis |
Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse (Pinaceae). Die andere Gattung ist die der Goldlärchen (Pseudolarix), welche nicht zu den Lärchen gehören. An einem Kurztrieb befinden sich 10 bis 60 Nadelblätter oder die Nadelblätter befinden sich einzeln an einjährigen Langtrieben. Die Borke ist an jungen Bäumen silber-grau bis grau-braun; sie wird später rötlich braun bis braun.
Die Europäische Lärche (Larix decidua) erreicht Wuchshöhen von etwa 40 Meter. Der größte Baum der Gattung ist eine Westamerikanische Lärche (Larix occidentalis), der „Seeley Lake Giant“ im Lolo National Forest in Montana, mit einer Wuchshöhe von 49,4 Meter, einem Stammdurchmesser (dbh) von 2,21 Meter und 83 m³ [1].
Larix-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1 cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben. Sie benötigen von der Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Die eiförmigen bis kugeligen Zapfen stehen aufrecht endständig an Kurztrieben oder an einem kurzen, gebogenen, beblätterten Stiel am Zweig. Bei Reife sind sie hell bis dunkel braun. Die Samenschuppen sind meist etwas breiter als lang. Die Deckschuppen sind glatt und dünn. Die kleinen Samen sind weißlich und 4 bis 6 mm groß mit 6 bis 9 mm großen Flügeln.
Die Sämlinge besitzen vier bis acht Keimblätter (Kotyledonen).
Je nach Autor werden zwischen 10 und 20 Larix-Arten unterschieden. Dabei gibt es insbesondere unterschiedliche Auffassungen über viele oft unter Larix gmelinii aufgeführten Unterarten.
Früher wurde häufig die Deckschuppenlänge der Zapfen herangezogen, um die Gattung der Lärchen in zwei Sektionen (Sektion Larix mit kurzen, Sektion Multiserialis mit langen Deckschuppen) einzuteilen. Neuere genetische Analysen (siehe [2]) belegen dies allerdings nicht. Vielmehr weisen diese auf eine genetische Trennung zwischen den eurasischen und den amerikanischen Arten hin; demnach ist die Größe von Zapfen und Deckschuppen nur als eine Anpassung an klimatische Umweltbedingungen anzusehen.
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Europäische Lärche (Larix decidua) nach der Holzwerbung im Wald. |