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Kulturbrauerei :

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Kulturbrauerei

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Die Kulturbrauerei von der Kreuzung Schönhauser Allee/Sredzkistraße aus gesehen

Die Berliner Kulturbrauerei ist ein 25000 m² großes Bauensemble. Sie steht mit ihren Höfen und ihrer einzigartigen Architektur seit 1974 unter Denkmalschutz und gehört zu den wenigen gut erhaltenen Berliner Industriearchitekturdenkmälern vom Ende des 19. Jahrhunderts.

Sie wird von der Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG) kommerziell als Kulturzentrum im Kollwitzkiez des Ortsteils Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) betrieben. Dort befinden sich u. a. Kinos, Theater, Diskotheken und Veranstaltungsräume.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Gebäudeensemble mit allen für eine Brauerei wichtigen Nebenbetrieben wie dem Fuhrpark wurde von Franz Schwechten nach dem Vorbild einer mittelalterlichen Burganlage mit verschiedenen Höfen erbaut. Durch die Gebäudekomplexsanierung von September 1998 bis Januar 2001 zog danach in den Bereich schnell wieder kulturelles Leben ein. So wurde die im Herzen von Prenzlauer Berg gelegene ehemalige Brauerei schnell einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Berlins. Ein Verkauf durch die TLG scheiterte jedoch wiederholt.

1842 wurde der Lagerkeller der Brauerei Wagner in der Schönhauser Allee 39 durch den Chemiker und Apotheker August Heinrich Prell übernommen. Nach dem Tod Prells 1853 wird der Lagerkeller von Jobst Schultheiss(1802-1865) übernommen; er gab der Brauerei und dem Bier seinen berühmten Namen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er 1864 den florierenden Betrieb an den Kaufmann und Hoflieferanten Adolf Roesicke verkaufen, die Leitung der Brauerei übernahm dessen Sohn Richard Roesicke, die Technik Johann Mathias Beck. 1867 wurde das Grundstück erweitert. 1871 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Zwischen 1871 und 1873 wurde in der Franseckistraße wird Sudhaus errichtet. 1880 wurde das Flaschenbier eingeführt. 1882/83 wurde eine Kältemaschine an. 1884 ging an den Berliner Architekten Franz Heinrich Schwechten (u. a. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Anhalter Bahnhof) der Auftrag für Aus-, Um- und Neubau der Schultheiss-Brauerei. Das Areal wurde 1887 auf ca. 25000 m² vergrößert. 1925 wurde eine Flaschenbierladehalle durch den Maurermeister Ernst Tielebier errichtet, 1925-26 wurden das alte Kessel- und Maschinenhaus baulich verändert. 1926 wurden Teile der Produktionshalle in Büroräume umgewandelt. 1941-45 wurde mit Transport- und Hilfsarbeiten von Kriegsgefangenen für den Krieg produziert; ukrainische Zwangsarbeiterinnen arbeiteten ab 1942 in den Tiefkellern für die Rüstungsproduktion der Telefunken AG. Der Stab des Befehlsabschnitts H der "Festung Berlin" verschanzte sich in den letzten Kriegstagen in einem Tiefkeller, zahlreiche Deserteure und Anwohner, die die weiße Fahne hissten, wurden erschossen. Nach dem Kriegsende wurde das Lebensmittellager der Brauerei geplündert. 1945 wurde die Brauerei wieder in Betrieb genommen. 1953 wurde eine Kegelbahn und ein Casino der Betriebssportgemeinschaft Berliner Brauerei eröffnet. 1967 wurde der Brauereibetrieb aufgrund des hohen Verschleißes und der Demontage des Maschinenparks eingestellt. Einige Gebäude wurden als Sportkasino und Möbelgroßmarkt benutzt. 1970 wurde der Franz-Club eröffnet. Seit 1974 steht der Baukomplex wegen der einzigartigen Architektur unter Denkmalschutz. 1990 übernahm die Treuhandanstalt (THA) das Gelände. 1991 wurde die "KulturBrauerei GmbH" gegründet, im selben Jahr wurde das Kesselhaus saniert und die von Sat. 1 produzierte Sendung "Einspruch" mit Ulrich Meyer gedreht. 1996 wurde das neue Nutzungskonzept präsentiert. Die ehemalige Brauerei wurde 1998 für 100 Millionen D-Mark saniert, ein Jahr später, 1999, zogen die ersten Mieter ein (u.a. der Gehörlosenverband und SODA Club). 2000 wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen und mehrere Mieter zogen ebenfalls ein, so zum Beispiel ein Kino, das Russische Kammertheater und das bayrische Bierlokal "Leopolds". Der "Klassiksommer in der KulturBrauerei" wurde zum ersten Mal 2002 produziert.

[Bearbeiten] Aktuelles

Heute finden in der Kulturbrauerei verschiedenste Veranstaltungen, Konzerte und Festivals statt (u. a. Bandwettbewerbe, Theaterfestivals,...) und sie ist zugleich Proberaum für verschiedene Künstler und Ensembles.

In der Kulturbrauerei befinden sich

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 52° 32' 20" N, 13° 24' 49" O

Kulturbrauerei - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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