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Kreis Eilenburg :

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Kreis Eilenburg

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Landkreisdaten von 1990 bis 1994
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Verwaltungssitz: Eilenburg
Fläche: 489,0 km²
Einwohner: 50.228 (3. Oktober 1990)
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EB
Kreisschlüssel: 14 0 23
Kreisgliederung: 31 Gemeinden, 2 Städte
Landrat: Wieland Schreinecke (CDU)
Letzte Kreistagssitzung: 27. 5. 1994
Kreis Eilenburg im Bezirk Leipzig

Der Kreis Eilenburg ist ein ehemaliger Landkreis in Sachsen. In der DDR war er von 1952–1990 dem Bezirk Leipzig, im Freistaat Sachsen als Landkreis Eilenburg von 1990–1994 dem Regierungsbezirk Leipzig angehörig.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Er ging 1952 aus den Landkreisen Delitzsch und Torgau hervor und wurde 1994 im Zuge der sächsischen Kreisgebietsreform mit dem Kreis Delitzsch zum Landkreis Delitzsch zusammengelegt. Die Gemeinden Mockrehna und Audenhain fielen an den neuen Landkreis Torgau-Oschatz. Zwischen 1952 und 1994 war der Landkreis Eilenburg der flächenmäßig größte im Norden Sachsens.

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Bevölkerung

Die Einwohnerzahl des Landkreises Eilenburg lag am 3. Oktober 1990 bei gut 50.220. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung überwog mit etwa 26.000 leicht gegenüber dem männlichen Anteil, der bei etwa 24.500 lag. Ende 1993 umfasst die Wohnbevölkerung nur noch 48.877.

[Bearbeiten] Fläche

Der Kreis Eilenburg umfasste eine Gesamtgröße von 489 km². Etwa 60% der Fläche entfiel auf landwirtschaftliche Nutzung, 25% sind von Wald bedeckt. Der Rest wurde anderweitig genutzt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Erwerbstätigkeit

Arbeitsplatzverteilung 1990
Gesamt 25 300
Industrie 5 300
Bauwesen 1 800
Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft 6 400
Verkehrs-, Post- und Fernmeldewesen 1 400
Handel 2 100
Gesundheits- und Sozialwesen 1 700
Bildung 1 700
Sonstige 4 900

Der Landkreis Eilenburg hatte bis 1990 nahezu Vollbeschäftigung. Im September 1991 lag die Arbeitslosenquote bereits bei etwa 16%.

[Bearbeiten] Krankenhäuser

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Schienennetz

Der Kreis Eilenburg verfügte 1990 über ein ausgeprägtes Schienennetz, welches etwa 68 km betrug. Folgende Kursbuchstrecken (KBS) führten durch den Kreis:

[Bearbeiten] Straßennetz

Den Landkreis Eilenburg durchzogen vier Bundesstraßen:

Die B 2 und B 87 stellten die wichtigsten Verkehrsadern dar. Die Länge der Bundesstraßen betrug 90 km, die der Landstraßen 158 km und die der kommunalen Straßen 600 km.

[Bearbeiten] Städte und Gemeinden

Einwohnerzahl per 30. Juni 1990

Städte

  1. Bad Düben (8.863)
  2. Eilenburg (20.993)

Gemeinden

  1. Battaune (363)
  2. Audenhain (1.092)
  3. Authausen (561)
  4. Doberschütz (1.144)
  5. Glaucha (339)
  6. Gotha (386)
  7. Hohenprießnitz (953)
  8. Jesewitz (1.057)
  9. Kospa-Pressen (722)
  10. Krippehna
  11. Kossa (788)
  12. Laußig (2.548)
  13. Liemehna (574)
  14. Mockrehna (1.717)
  15. Mörtitz (665)
  16. Naundorf (1.268)
  17. Paschwitz (540)
  18. Pehritzsch (386)
  19. Pressel (1.055)
  20. Schnaditz (287)
  21. Schöna (322)
  22. Sprotta (881)
  23. Strelln (540)
  24. Tiefensee (294)
  25. Wellaune (245)
  26. Zschepplin (765)
  27. Wildenhain (477)
  28. Wildschütz (424)
  29. Wöllnau (319)

Kreis Eilenburg - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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