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Das Bankensystem oder Bankwesen ist die Gesamtheit aller der Versorgung mit Geld, der Vermittlung von Krediten und dem Zahlungsverkehr dienenden öffentlichen und privaten Instituten und Unternehmen einschließlich ihrer organisatorischen Verflechtungen und gesetzlichen Regelungen. Dazu zählen hauptsächlich Zentralbanken, Geschäftsbanken, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ. Alle derartigen Institutionen werden als Kreditinstitute bezeichnet. Ihnen gegenüber stehen die Nichtbanken als Kunden.
Banken können nach Tätigkeit in Geschäftsbanken (engl.: Commercial Banks) und Investmentbanken (engl. Investment Banks) unterschieden werden. Sind beide Bereiche organisatorisch getrennt, so spricht man von einem Trennbankensystem. Universalbanken hingegen vereinigen beide Bereiche unter einem Dach.
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siehe Hauptartikel: Universalbank
In einem Universalbankensystem existieren Universalbanken und Spezialbanken nebeneinander.
Das dt. Universalbanksystem steht unter zwei Veränderungsanforderungen: Das sog Drei-Säulen-Modell (Genossenschaften, Privatbanken und Sparkassen) wird sukzessive durchlässiger. Dabei sind alle Kombinationen vorstellbar, wenn gleich der DSGV (Deutscher Sparkassen- und Giroverband) 2007 den Verkauf der Berliner Sparkasse an die Commerzbank verhindert hat.
Daneben wird das Universalbankensystem europäischer Prägung durch Spezialisierung und Industrialisierung aufgelöst. Dienstleister, die nur zum Teil noch Banken sind dringen über Kostendegressionseffekte in Teile des Bankbetriebs ein. (Zahlungsverkehr, Wertpapierverwahrung, Inkasso für fällige Bankforderungen)
In angelsächsischen Ländern herrscht das Trennbankensystem vor. Trennbankensysteme äußern sich in der Aufteilung gewisser Banktypen. Im Gegensatz zum deutschen Universalbankensystem, bei dem jede Bank alle Bankdienstleistungen anbieten darf (Vollbanklizenz), übernehmen Trennbanken jeweils nur bestimmte Fachbereiche.
Argumente pro Trennbankensystem
Argumente contra Trennbankensystem
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Die Krise der Savings & Loans Associations (Sparkassenkrise) wurde durch eine extreme Fristentransformation ausgelöst. Als die Zinsen anstiegen, machten die S&L Verluste. Diese versuchte man durch Eingehen riskanterer Positionen im Aktivgeschäft, d.h. bei der Kreditvergabe, auszugleichen. Dies führte aber zu noch höheren Verlusten. Ursächlich mögen Fehlanreize von der Bankenaufsicht, als auch der Einlagenversicherung gewirkt haben. Die Kosten zur Sanierung der S&L belaufen sich auf etwa 100 Mrd. US-$.