Kosmas Indikopleustes (Κόσμας Ἰνδικοπλεύστης, der Indienfahrer) war ein griechischer Schriftsteller und Reisender aus Alexandrien und Zeitgenosse Kaiser Justinians I.. Er bereiste als Kaufmann das Schwarze Meer, Arabien, Ostafrika und Südindien. Um 550 schrieb er seine Topographia Christiana (Christliche Ortsbeschreibung) in zwölf Büchern, deren Zweck die Widerlegung der ptolemäischen Auffassung von der Erde als Kugel war. Kosmas entwickelte seine Weltvorstellung aus dem Alten Testament und stellte sich die Erde als längliche viereckige Fläche vor, über der sich das Universum als zweigeschossiges Gewölbe mit dem oberen Himmel als Dach erhob. In der Mitte erhebt sich der Berg des Nordens, der von der Sonne umkreist wird und dessen Schatten die Nacht verursacht. Südlich davon befindet sich die bekannte Welt, östlich, jenseits des großen Ozeans das Paradies. Die Engel bewegen die Gestirne und stoßen sie täglich hinter den Berg wo sie den Blicken der Menschen verborgen sind.[1]
Der Wert seines Werks besteht in seinen geographischen, naturwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Exkursen, in denen der Reisende Kosmas seine Beobachtungen und die Erfahrungen anderer niederlegt.
Literarisch verwertet wurde sein Werk in Arno Schmidts Kurzroman „Kosmas oder Vom Berge des Nordens“.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kosmas Indikopleustes |
| ALTERNATIVNAMEN | "der Indienfahrer", Cosmas Indicopleustes |
| KURZBESCHREIBUNG | griechischer Schriftsteller und Reisender |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."