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| Wappen |
Karte |

Wappen von Kortrijk |

Provinz Westflandern in Belgien

Lage der Stadt Kortrijk
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| Basisdaten |
| Staat: |
Belgien |
| Region: |
Flandern |
| Gemeinschaft: |
Flämische Gemeinschaft |
| Provinz: |
Westflandern |
| Arrondissement: |
Kortrijk |
| Geografische Lage: |
50° 49' 39.60" N, 3° 16' 7.20" O Koordinaten: 50° 49' 39.60" N, 3° 16' 7.20" O |
| Höhe: |
2 m ü. NN |
| Fläche: |
80,02 km² |
| Einwohner: |
73.941 (1. Januar 2008) |
| Bevölkerungsdichte: |
920 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
8500, 8501, 8510, 8511 |
| Ortsteile |
Kortrijk, Aalbeke
Bellegem, Bissegem
Heule, Kooigem
Marke, Rollegem |
| Vorwahl: |
056 |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Grote Markt 54 - 8500 Kortrijk |
| Bürgermeister: |
Stefaan De Clerck |
| Offizielle Website: |
www.kortrijk.be |
Kortrijk (fr. Courtrai) ist eine Stadt in der Provinz Westflandern in der Region Flandern in Belgien und ist der Sitz des Kreises Kortrijk. Sie hat 74.000 Einwohner (2008) und eine Fläche von 80,03 km². Kortrijk ist die Hauptstadt des Arrondissements Kortrijk.
Kortrijk gehört der Euroregio Kortrijk-Lille an mit 1.900.000[1] Einwohner.
Kortrijk ist die Stadt des Flachses, jenes Naturproduktes, aus dem schliesslich die schimmernde Leinwand entsteht. Flachs, der in Deutschland, Frankreich und Holland geerntet ist, wird im Tal der Leie bis zur Spinnfahigkeit aufbereitet. Kortrijk gilt als ein internationaler Mittelpunkt für die Flachsverarbeitung und den Flachshandel.
Historischer Stadtkern Kortrijk
Die Stadt liegt am Fluss Leie (fr. Lys), ca. 24 km von der belgisch-französischen Grenze entfernt. Sie gehört der Euroregio Kortrijk-Lille an.
In Kortrijk wird Niederländisch gesprochen. ABN hört man trotzdem selten, da viele Bewohner überzeugt Flamen sind und den niederländischen Dialekt Flämisch sprechen. Auch Englisch, Französisch und Deutsch werden weitgehend verstanden und gesprochen.
Kortrijk bestand bereits als eine römische Siedlung mit dem Namen Cortoriacum. Die Stadtrechte erhielt Kortrijk im Jahre 1189. Im Mittelalter ab dem 14. Jahrhundert erfolgte eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte, die mit der Entwicklung der Textilindustrie zusammenhing.
Am 11. Juli 1302 wurde in der Sporenschlacht in der Nähe der Stadt das französische Ritterheer besiegt.
Im Jahre 1382 wurde Kortrijk von den Franzosen erobert und geplündert.
Im 19. Jahrhundert erfolgte die Industrialisierung, vor allem in der Textilbranche. Es gab große Zerstörungen infolge des Ersten Weltkriegs im Jahre 1917 und infolge des Zweiten Weltkriegs im Mai 1940.
- I : Innenstadt Kortrijk
- II : Heule
- III : Bissegem
- IV : Marke
- V : Aalbeke
- VI : Rollegem
- VII : Bellegem
- VIII : Kooigem
Der Gemeinderat besteht aus 41 Ratsherren und -frauen.
Für die Wahlperiode 2006-2011 wurde Stefaan De Clerck von der Partei Christen Democratisch en Vlaams zum Bürgermeister gewählt.
Das Wappenschild geht zurück auf das Familienwappen der Kortrijker Burggrafen des 12. Jahrhunderts. Es wird heraldisch wie folgt beschrieben: In Silber ein Köper und ein roter Saum. Das Schild zeigt die Stadtkrone mit fünf silbernen Türmen, gehalten von zwei wilden, fleischfarbenen, auf naturfarbenen Keulen gestützten Männern, umrahmt und bekrönt von Eichenblättern.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
[Bearbeiten] Tourismus und Sehenswürdigkeiten
Kortrijk bietet manchen malerischen Blick: den besonders schönen Beginenhof, die St. Martinskirche mit ihrem Fünfspitzenturm, die alte Marienkirche, die trutzigen Broelentore an der Leie und Belfried und Rathaus am Marktplatz. Im Rathaus zwei besonders schöne mittelalterliche Räume, der Schöffensaal und der Ratssaal. Ein Denkmal der Stadt erinnert daran, dass bei Kortrijk im Jahre 1302 der grosse flämische Freiheitskampf, die Schlacht der goldenen Sporen ausgetragen wurde.
[Bearbeiten] Weltliche Architektur
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen u.a.:
- der Marktplatz Grote Markt
- Das gotische Rathaus aus den Jahren 1418-1420
- Errichtet im Übergangsstil der Spätgotik-Renaissance. Den Vorgiebel schmücken die Bilder der Grafen von Flandern. Im Rathaus befinden sich der prachtvolle Schöffensaal und der Ratssaal mit Skulpturen aus dem 16. Jahrhundert. Schauen Sie sich auch die Glasfenster, die Wandmalereien und die selten topografischen Karten an. Zu besichtigen, außer bei offiziellen Veranstaltungen.
- dem Belfried aus dem 14. Jahrhundert (UNESCO-Welterbe)
- die Broeltürme (Broeltorens), zwei Türme der einstigen Stadtbefestigung aus dem 13./15. Jahrhundert (Speyetoren und Ingelburgtoren)
- Artillerieturm aus dem 14. Jahrhundert ist einer der wenigen Überreste der mittelalterlichen französischen Vorderburg. Diese wurde gleichzeitig mit der damaligen Hauptburg vom französischen König Philips dem Schönen im Rahmen des französisch flämischen Krieges gegen den Grafen von Flandern erbaut. Historischen Quellen entnehmen wir, dass der Artillerieturm um 1300 gebaut wurde. Ursprünglich war er ein Trinkwasserturm. Um 1400 wurde der Turm in der Stadtwall integriert und diente zur Herstellung und Aufbewahrung von Schießpulver und Munition. Der Turm kann lediglich mit einem Stadtführer besichtigt werden.
- Die Mont de Piété (Berg van Barmhartigheid).
- Die Stadtwaage.
- Das Liebfrauen-Hospital.
- Das Hospital wurde vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründet. Durch das monumentale Tor des Vorgiebels aus dem 17. Jahrhundert erreicht man den Innenhof, der noch sehr authentisch die Atmosphäre des jahrhundertealten Klöster wiedergibt.
- Der Baggaertshof wurde 1638 von Joossine Baggaert gebaut, die 13 Häuschern für bedürftige Frauen einrichtete. Diese Häuschern stehen zusammen mit der Kapelle rund um den rechteckigen Innenhof, in dem ein Garten mit über 200 verschiedenen Kräutern angelegt wurde.
- Am Groeningekouter wurde das Groeningemonument errichtet. Es ist das Werk von Godfried Devreese. Das Monument in vergoldeter Bronze stellt die Magd von Flandern dar. Sie versucht den Löwen, der seine Fesseln zerstört hat, zurück zu halten. Die Groeningepoort wurde 1908 in Andenner Stein errichtet und trägt die Aufschrift „1302 – Groeningheveld“.
- Mittelalterliche Keller
- Diese Keller wurde in 1955 entdeckt und befindet sich unter dem Appartementhaus an der Ecke des Marktplatzes Grote Markt. Sie wurde 1983 baulich geschützt. Die mittelalterlichen Keller sind historisch sehr wichtig. Sie sind weil Überreste von Steinhäusern.
- Das Roelandpalast.
- das Ghellinckpalast (1698).
- Die Theaterplazt, mit Stadsschouwburg und historischen Häusern
- Gericht
- Das Casino aus 1844.
- Jugendstil Häuschern.
- Der schlichte Beginenhof ist eine Oase der Ruhe im lebhaften Stadtzentrum. Hier sind an die vierzig Barockhäuschen aus dem 17. Jahrhundert, die Matthäuskapelle (1464), der Annasaal mit rundem Treppenhaus und das Haus der Großjungfrau, das als Museum eingerichtet ist. Im Haus Nummer 2 finden Sie das Besucherzentrum gegenüber dem Beginenhof.
- Liebfrauenkirche aus dem 13. Jahrhundert
- Die Kirche hat eine lange Baugeschichte, die im 13. Jahrhundert beginnt. Das Kircheninnere ist im üppigen Barockstil des 17. Jahrhunderts gehalten. Die Kirche beherbergt bedeutende Kunstschätze, unter anderem Antoon Van Dijcks Kreuzaufrichtung.
- Die ursprüngliche Kirche wird auf das 12. Jahrhundert datiert. Im Laufe der Jahre wurde sie jedoch mehrmals um- und ausgebaut. Das Kircheninnere ist geschmückt mit kostbaren Kunstwerken wie zum Beispiel einem Sakramentsturm aus dem 16. Jahrhundert, Gemälden aus der Rubens-Schule, dem Predigtstuhl aus dem 17. Jahrhundert. Im Kirchturm befindet sich Kortrijks erstes Glockenspiel.
- Graf Ludwig von Maele ließ 1370 die Grabkapelle als Mausoleum für sich und zu Ehren der heiligen Katharina errichtennach die Sainte-Chapelle.
- Diese Kirche wurde 1607-1611 von Jan Persijn im Auftrag der Jesuiten als Ersatz für die Heiliggeist Kapelle aus dem 14. Jahrhundert erbaut. Es ist eine dreischiffige Basilikakirche mit einem halbrunden Chor im Norden, die von zwei Türmen flankiert wird. Der Stil ist spätgotisch. 1947 wurde der Kirche eine Kapelle mit drei Kuppeln hinzugefügt, in der die Wunderskulptur Unserer Liebe Frau von Groeninge angebetet wird.
- Die Sankt-Janskirche.
- Die GroeningeAbtei.
- Die Sankt-Nicolaskapelle.
- Die Sankt-Elooiskirche.
- Die Sankt-Rochuskirche.
- Die Sankt-Elisabethkirche.
- Sankt-Antoniuskirche und die Grotte von Lourdes
- Die Sankt-Antoniuskirche, Kirche der Pater Passionisten (1874), ist die Kirche der Volksverehrung schlechthin. Wer kennt den Weg zum Grab des Bruders Isidor nicht? Ihre schlichte, neoromanische Architektur kontrastiert stark mit der neogotisch des Interieurs. Sie können auch die Lourdesgrotte in der Veldstrasse besuchen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Internationales Rosengarten
- Springbrunnen Die Golf, Schouwburgplein von Olivier Strebelle
[Bearbeiten] Theater und Konzertsäle
- Conzertstudio
- Stadsschouwburg
- Arenatheater
- Theater Antigone
- De Kreun
- Cultuurcentrum Kortrijk
- Buda Kunstencentrum
- Eiland van Licht
- Kortrijk Congé
- Happy New Ears
- Fresh
- BudaFest
- Student Welcome Concert
- Guldensporenfeesten
- Sinksenfeesten
- Museum der Schönen Künste oder das Broelmuseum
- Rathaus
- Groeningemuseum: das geschichtsmueum Kortrijk
- Zum Entdecken der Geschichte Kortrijks mit einzigartigen Funden aus der Römerzeit und dem Mittelalter, Silber- und Goldmünzen und Medaillen sowie regionale Produkte aus Kortrijk, wie feinen Leinendamast, Silberwerk und Steingut. Wer war der Gründer der Abtei von Groeninge? Wie sah die Stadt Kortrijk im 19. Jahrhundert aus?
- Beginenhaus (Beginenhof)
- Kortrijk 1302: ein tag? Sieben Jahrhunderte.
- Museum indem man eine historische Feldschlacht erleben kann. Man begegnt den Helden des Fußvolkes, man hört die Waffen rasseln und man kann sich auf die Suche nach den goldenen Sporen machen. Wo war der Löwe von Flandern? Was hat Conscience daraus gemacht?
- Kortrijk 1302 ist ein interaktives und multimediales Museum über die Goldsporenschlacht vom 11. Juli 1302. Es richtet sich an Groß und Klein. Dort können Sie Kettenhemden, Schwerter und Goedendags befühlen. Man sieht die Hauptfiguren des Konflikts wieder lebendig werden und man kann den Ablauf der Feldschlacht auf einem riesigen Modell verfolgen. Berichterstatter ist Gilles li Muisit, der alte Abt der Abtei von St. Martin. Er führt zurück in die Vergangenheit und begleitet auf der fesselnden Entdeckungsreise durch sieben Jahrhunderte Geschichte. Zum Abschluss wird ein interessanter Film angeboten: Darin wird neben der Herausbildung der Traditionen um die Ereignisse des Jahres 1302 auch die Entwicklung des Nationalbewusstseins erklärt.
- Baggaertshof
- National Flachsmuseum
- Flämischer Filmmuseum und -archiv
- Bäckerei- und Molenmuseum (Marke)
- Landwirtschaftmuseum (Bissegem)
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt ist durch die Autobahnen E17, E403 und A19 erschlossen.
An der Stadtgrenze befindet sich ein internationaler Geschäftsflughafen.
Kortrijk war die erste Stadt in Belgien, die im Jahre 1962 eine Fußgängerzone eröffnet hat.
Mit dem HauptBahnhof Kortrijk besitzt die Stadt einen der wichtigsten Bahnknotenpunkte des Landes. Hier fahren Züge nach Brügge, Ostende, Antwerpen, Brüssel, Gent, Mechelen, Oudenaarde, Lille (Frankreich).
- Algemein
- Topsporthalle Lange Munte
- Triathlon
- Kortrijkse Triatlon- en Duatlonclub
- Basketball
- Basketbalteam Kortrijk
- Kortrijk Sport CB
- Fußball
- KV Kortrijk: Der Verein entstand im Jahr 1971 durch eine Fusion der Klubs SC Courtraisien und Stade Kortrijk. Die erste Mannschaft spielt derzeit (Stand: August 2008) in der ersten belgischen Liga. Bereits von 1976 bis 1979, von 1980 bis 1992 und wieder in der Saison 1998/1999 war das Team erstklassig.
- SV Kortrijk
- Wikings Kortrijk
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Jacobus Vaet (1529 – 1567), Renaissancekomponist
- Roelant Savery (1576-Utrecht, 1639), schilder
- Jan Palfijn (1650-1730), Chirurg
- Leonard Van Dorpe (1798-1873),Politiker
- Ernest Gambart (1814-1902)
- Hendrik Beyaert (1823 - 1894), Belgischen Architekt
- Paul Goethals (1832-1901), Erzbischof von Calcutta
- Emmanuel Vierin (1869-1954)
- Richard Acke (1873-1934), Architekt
- George Washington (1871-1954)
- Robert Gillon (1884-1972)
- Francis Bonaert (1914), Architekt
- André Dequae]] (1915-2006), politicus
- Morris, Zeichner und teilweise der Autor der Comic-Serie Lucky Luke
- Guido van Gheluwe (1926-)
- Chris Lomme (1938), Schauspieler
- Ivan Carlier oder "Johny Turbo"
- Carl de Keyzer, Fotograf
- Ann Demeulemeester (1959)
- Piet Goddaer (1970), Singer-Songwriter ("Ozark Henry")
- Laurence Courtois (1976), Tennisspielster
- Leif Hoste (1977), Fahrradfahrer
- Xavier Malisse, Tennisspieler
- Lien Van de Kelder (1982), Schauspielster
- Edmée Daenen (1985), Popkünstler
- Alfred de Taeye (1905)
- Stefaan De Clerck
- Elektro-Rockband Goose
- Vincent Van Quickenborne (1973-)
- Pierre de la Rue (ca. 1460-1518), Renaissancecomponist
- Louis Robbe (1806-1887)
- Stijn Streuvels
- Guido Gezelle
- Hendrik Conscience
- Brüder Isidor (1881-1916)
- Stijn Devolder, Radsportler
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>center>Sint-Elooiskirche
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- "Belgien", Verlag Karl Baedeker Ostfildern, 3. Auflage 1998, ISBN 3-87504-417-7, S. 273-276
- ↑ PopulationData.net : Palmarès des plus grandes villes du monde - page 3
Kortrijk - Artikel des Tages
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre
face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
Femme russe Kortrijk - In den Nachrichten
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."