Die Koptische Kunst ist die Kunst der koptischen Christen in Ägypten. Das christliche Kunstschaffen in Ägypten kann in zwei Phasen unterteilt werden. Vor der Eroberung Ägyptens durch die Araber im Jahr 641 war die dortige Kunst praktisch eine lokale Variante byzantinischer Kunst, die auch Elemente des altägyptischen Kunstschaffens aufwieß. Nach der Eroberung entwickelte sie sich weiter und erfuhr im 7. bis 9. Jahrhundert ihre Blütezeit. Mit der verstärkten Islamisierung der ägyptischen Bevölkerung ging seit dem 13. Jahrhundert ein Niedergang der koptischen Kunst einher.
In der Malerei ist die Frontalansicht einzelner Figuren vorherrschend. Die Personen wirken statisch und haben ihren Blick auf den Betrachter gerichtet. Dadurch wirken sie oft transzendent und verklärt. Es findet sich meist die Darstellung stehender, seltener, sitzender Figuren. Erzählende Darstellungen sind die Ausnahme. Plastizität ist selten angedeutet. Die Malerei erlebte vor allem als Wandmalerei in Kirchen und Klöstern eine weite Verbreitung. Daneben gibt es koptische Stoffe mit einem weiten Repertoire an Darstellungen. Vor allem hier ist das Fortleben klassisch-antiker Motive zu beobachten.
Es gibt kaum Belege für rundplastische Werke, dagegen erlebte das Relief in Gestalt von Bauschmuck eine besondere Blüte. Diese Reliefs sind in Stein gehauen, aber auch in Holz geschnitten. Auch hier sind vergleichbare Stilmerkmale zu finden. Die Figuren sind frontal wiedergegeben, wirken starr und teilweise schematisiert. Die Köpfe sind oftmals übergroß wiedergegeben. Auch hier gibt es eine bemerkenswertes Fortbestehen antiker Motive. Szenen aus griechischen Sagen waren beliebt und wurden vielleicht christlich umgedeutet.
In der Architektur sind große Kirchenbauten in Form von Basiliken hervorzuheben. In ganz Ägypten gab es bedeutende Klosteranlagen. Diese Bauten sind meist in Lehmziegeln errichtet, aber bedeutende Bauteile, wie z.B. Säulen, in Stein.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."