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| Kootenay River Kootenai River |
|
|---|---|
| Lage | Montana und Idaho, Vereinigte Staaten; British Columbia, Kanada |
| Länge | 781 km |
| Quelle | im Kootenay-Nationalpark in den Rocky Mountains |
| Mündung | in den Columbia River bei Castlegar, British Columbia49.316666666667-117.65111111111Koordinaten: 49° 19′ 0″ N, 117° 39′ 4″ W 49° 19′ 0″ N, 117° 39′ 4″ W49.316666666667-117.65111111111 |
| Flusssystem | Columbia River |
| Einzugsgebiet | 41.906 km² |
| Abflussmenge | MQ: 868 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | St. Mary River, Yaak River, Moyie River, Goat River, Duncan River, Slocan River |
| Linke Nebenflüsse | Palliser River, White River, Bull River, Elk River, Fisher River |
| Durchflossene Stauseen | Lake Koocanusa, Kootenay Lake |
| Mittelstädte | Bonners Ferry, Creston, Nelson, Castlegar |
| Einzugsgebiet des Flusses | |
Der Kootenay River, in den Vereinigten Staaten Kootenai River, ist ein 781 km langer Nebenfluss des Columbia River in der kanadischen Provinz British Columbia und in den US-Bundesstaaten Montana und Idaho. Er entwässert ein Gebiet von 41.906 km² und hat eine mittlere Abflussmenge von 868 m³/s.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Der Kootenay River entspringt im Kootenay-Nationalpark in den Rocky Mountains im Osten von British Columbia. Danach fließt er südwärts in Richtung USA. Bei Wardner, British Columbia fließt er dann in den Stausee Lake Koocanusa, der nahe der Grenze zwischen Kanada und den USA liegt. Wenig später überquert er die Grenze und nimmt die Flüsse Fisher River, Yaak River und Moyie River auf. Bei Creston, British Columbia überquert er wieder die Grenze nach Kanada und fließt in den Kootenay Lake. Bei Nelson verlässt er den See wieder und fließt nun in Richtung Südwesten. Bei Castlegar mündet er schließlich in den Columbia River.
In den 1970er Jahren wurde vorgeschlagen, den Kootenay River im Rocky Mountain Trench in den Columbia Lake umzuleiten, aus dem der Columbia River entspringt. In der Nähe von Fairmont Hot Springs und Canal Flats fließt der Kootenay River nämlich in einer Entfernung von nur etwa einer Meile am Columbia Lake vorbei. Eine Umleitung des Kootenay hätte für höhere Energiegewinnung der Staudämme am Columbia River gesorgt. Das Projekt wurde von Ökologen sowie von Bewohnern der Region jedoch wegen möglicher Überschwemmungen und der Schädigung des Tourismus stark kritisiert.
Da der Kootenay Gletscherwasser aus dem Gebirge transportiert, wäre zum einen die Temperatur des Columbia stark abgesunken. Der Columbia Lake und der flussabwärts gelegene Windermere Lake sind beliebt bei Schwimmern und Bootsfahrern, weswegen erhebliche Nachteile für den Tourismus befürchtet wurden. Zum anderen wäre durch die höheren Wassermengen die Gefahr von Überschwemmungen gestiegen. Deswegen wurde das Projekt niemals durchgesetzt.
Linke: Palliser River, White River, Bull River, Elk River, Fisher River
Rechte: St. Mary River, Yaak River, Moyie River, Goat River, Duncan River, Slocan River