Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Konzil

- Konzil -

Konzil :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Konzil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel erläutert den kirchlichen Begriff Konzil; zu Konzilen als Hochschul-Organe siehe Konzil (Hochschule).

Ein Konzil (lat. concilium = Rat, Zusammenkunft) beziehungsweise eine Synode (altgriech. σύνοδος (sýnodos) = Zusammenkunft, gemeinsamer Weg) bezeichnet eine Versammlung, meist in kirchlichen Angelegenheiten. Ein stimmberechtigter Teilnehmer wird als Konzilsvater bezeichnet.

Die beiden Wörter werden in vielen Fällen synonym verwendet, insbesondere in der Christentumsgeschichte des ersten Jahrtausends.

Andererseits werden bestimmte kirchliche Versammlungen oft spezifisch mit einem der beiden Wörter bezeichnet, z. B. Zweites Vatikanisches Konzil, Würzburger Synode oder Diözesansynode.

Im orthodoxen Bereich wird allgemein auch von „dem“ Synod gesprochen. Außerdem wird dort der Sitz des Kirchenverbandes in Kiew, ab 1326 Moskau, als Synod bezeichnet. Von 1721 bis 1918 war der russische Patriarch durch einen Heiligen Synod ersetzt, der der weltlichen Kontrolle unterstand.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Alte Kirche

In der alten Kirche wurden Konzil und Synode synonym gebraucht.

Das erste christliche überlieferte Konzil ist das Apostelkonzil von Jerusalem, das etwa im Jahre 49 tagte und von dem im Neuen Testament in der Apostelgeschichte 15,1-29 berichtet wird.

Vom zweiten Jahrhundert an gab es zahlreiche lokale Konzilien auf verschiedenen Stufen, in denen sich die Bischöfe einer Region versammelten, um über bestimmte Fragen der Lehre oder Kirchenstruktur zu entscheiden. Diese Entscheide galten nur für die betreffende Region und hatten keine Allgemeingültigkeit, außer wenn deren Entscheidungen später von ökumenischen Konzilien übernommen wurden, wie es das 6. ökumenische Konzil im Hinblick auf einige Lokalsynoden des 4. Jahrhunderts tat.

Es gab im ersten Jahrtausend sieben allgemeine Bischofsversammlungen der gesamten Kirche, die heute ökumenische Konzilien genannt werden. Die Lehren dieser Konzilien werden von den orthodoxen, katholischen und vielen protestantischen Kirchen anerkannt:

Die Häufigkeit von Konzilien war über die Jahrhunderte sehr unterschiedlich.

Die letzten drei ökumenischen Konzilien nach römisch-katholischer Zählung waren:

Entscheide von ökumenischen Konzilien hatten in der alten Kirche allgemeine Gültigkeit - es gab jedoch oft Gruppen, die sie nicht anerkannten und sich deshalb von der Kirche trennten.

Nach katholischer Ansicht gab es 21 ökumenische Konzilien - wobei die Zugehörigkeit oftmals erst Jahre oder Jahrhunderte später geklärt wurde. Das Wort ökumenisch ist hier nicht in dem Sinne zu verstehen, dass hier verschiedene Konfessionen ein gemeinsames Konzil durchführen wurden, sondern dass innerhalb der katholischen Kirche Konzilsväter aus der gesamten Welt (und nicht nur eines oder einiger Staaten) teilnehmen und die Beschlüsse in der ganzen Kirche Geltung haben.

[Bearbeiten] Orthodoxe Kirchen

In der Orthodoxie ist die höchste Entscheidungsinstanz das ökumenische Konzil. Allerdings gilt es nicht per se als unfehlbar, denn mehrmals wurde Konzilien, die sich selbst als „ökumenisch“ bezeichnet hatten, dieser Status, wegen mangelnder Zustimmung der Bevölkerung, später von einem anderen Konzil wieder abgesprochen. Nur die Kirche als Ganzes gilt für die Orthodoxie als unfehlbar, wobei offen bleibt, in welchen Institutionen, Gremien, oder Bewegungen sich diese Unfehlbarkeit äußert.

Neben den sieben ersten ökumenischen Konzilien werden in der orthodoxen Kirche von Manchen auch das pro-Photius-Konzil von 879 und das palamitische Konzil von 1351 als ökumenische Konzilien anerkannt; die meisten bezeichnen diese Konzilien jedoch lediglich als panorthodox, also alle orthodoxen Kirchen betreffend.

[Bearbeiten] Römisch-katholische Kirche

Das Konzilsverständnis und verschiedenen Stufen der Konzilien und Synoden in der katholischen Kirche sind unter Konzil (Römisch-Katholische Kirche) aufgeführt. Ähnlich wie Synoden sind auch Konzilien Bischofsversammlungen, die zu bestimmten Themen Beratungen anstellen. Jedoch vom Kirchenrecht her steht das Konzil im Rang über einer Synode, da auf dem Konzil die Gesamtheit des Kollegiums der Apostelnachfolger versammelt ist.

[Bearbeiten] Evangelische Kirchen

In den Evangelischen Kirchen werden die altkirchlichen Versammlungen als Konzilien, die gegenwärtigen regelmäßigen (jährlichen oder halbjährlichen) Versammlungen auf Kirchenkreis-, Landeskirchen-, EKD- oder SEK-Ebene als Synode bezeichnet. Eine Besonderheit stellt die Bündner Synode dar, die ein reines Standesgremium mit Aufgabe der Oberaufsicht über die Amtsführung der Pfarrer ist.

[Bearbeiten] Buddhistische Konzilien

Im Buddhismus gibt es 4 Konzilien der Antike und 2 Konzilien der Neuzeit. Obwohl es bei den Buddhistische Konzilien primär um die Abklärung der authentischen Lehre geht, entsteht gerade dabei auch Trennendes bzw. sogar die Aufspaltung des Sangha, wie etwa beim 2. Konzil in Vaishali.

[Bearbeiten] Siehe auch

rencontre

Konzil - En savoir plus

Rencontre Konzil - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.