| Klosterruine Walkenried | |
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Klausurgebäude mit Kreuzgang und Kapitelsaal |
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| Basisdaten | |
| Ort: | Walkenried (Niedersachsen/Deutschland) |
| Verwendung: | ehemaliges Zisterzienserkloster |
| Baujahr: | 1127–1129 |
| Baustil: | gotisch |
| Zisterzienserabtei Walkenried | |
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| Lage | Deutschland Niedersachsen |
| Koordinaten: | 51° 35′ N, 10° 37′ O51.5830610.61917Koordinaten: 51° 34′ 59″ N, 10° 37′ 9″ O |
| Ordnungsnummer nach Janauschek |
32 |
| Gründungsjahr | 1129 |
| Jahr der Auflösung/ Aufhebung |
1564 |
| Mutterkloster | Kloster Kamp |
| Tochterklöster |
Kloster Pforta (1137) |
Das Kloster Walkenried wurde im 12. Jahrhundert als drittes Zisterzienserkloster in Deutschland gegründet.
Inhaltsverzeichnis |
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert durch den Zisterzienserorden am Rand des Südharz in Walkenried gegründet. Seine Blütezeit hatte das Kloster im 13. Jahrhundert, als 80 Mönche und bis zu 240 Laienbrüder das Kloster bewohnten. Das Kloster besaß zudem zahlreiche Güter und Niederlassungen im Reich. Die Mönche betrieben Ackerbau, Vieh- und Fischzucht und legten, der Sage nach, bis zu 365 Teiche, für jeden Tag im Jahr einen, im Umland an und verwandelten die vormals sumpfigen Bruchniederungen in fruchtbare Auen. Die tatsächliche Anzahl der Teiche, von denen heute noch 50 nachweisbar sind, dürfte aber wesentlich geringer gewesen sein.
Durch Verschwendungssucht und einen prunkvollen Lebenswandel kam das Kloster Ende des 14. Jahrhunderts in Verruf. Das Ende der Blütezeit war erreicht. Die ehemalige Klosterkirche konnte im Zuge der Bauernkriege im 16. Jahrhundert nicht mehr unterhalten werden und verfiel weitestgehend; sie diente in den folgenden Jahrhunderten als Steinbruch unter anderem für das Walkenrieder Jagdschloss der Herzöge von Braunschweig. Die Konventsgebäude mit Kapitelsaal und dem außergewöhnlichen, teilweise doppelten Kreuzgang sowie einige Wirtschaftsgebäude blieben jedoch bis heute erhalten. Die sanierten Klausurgebäude mit ihrem Kreuzgang können unter fachkundiger Führung besichtigt werden
Seit 2006 ist hier eine klostergeschichtliche Ausstellung mit dem Schwerpunkt in der Geschichte der Zisterzienser zu sehen, die nach modernsten museumspädagogischen Konzepten aufgebaut ist. Die Besichtigung der Ausstellung kann individuell gestaltet werden, da die Besucher die Möglichkeit haben, sich durch einen tragbaren Datenträger die einzelnen Ausstellungsobjekte umfangreich erklären zu lassen oder Teile zu übergehen.
Das Kloster wurde nach den Bauernkriegen noch weitergenutzt; eine Klosterschule wurde erst 1650 nach Ilfeld verlegt. Die Gottesdienste der evangelischen Gemeinde in Walkenried werden heute im Kapitelsaal abgehalten. Bekannt sind auch die im Kreuzgang stattfindenden Walkenrieder Klosterkonzerte. Seit Juli 2006 hat das Klostermuseum geöffnet. Die Dauerausstellung heißt "Der Weiße Konzern".
In der Klosterruine haben sich einige Grabplatten des 13. bis 15. Jahrhunderts erhalten, die im Lapidarium verwahrt werden. Hierzu gehören folgende Figurengrabplatten (teils in Ritzzeichnung, teils in Relief):
(Lit. hierzu: Dehio f. Bremen/Niedersachsen; Doering 1929, S. 73; Rüggeberg 1979, S. 83-98; Wäß 2006, Bd. 2, S. 588 f.)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."