| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Wittenberg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Coswig (Anhalt) | |
| Höhe: | 65 m ü. NN | |
| Fläche: | 32,47 km² | |
| Einwohner: | 1077 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06869 | |
| Vorwahl: | 034903 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 91 165 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Markt 1 06869 Coswig (Anhalt) |
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| Bürgermeister: | Karl-Heinz Schröter | |
Klieken ist eine Gemeinde im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Die Gemeinde ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Coswig (Anhalt) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Klieken liegt am Rande der Kliekener Aue, einem flachen Ufergebiet, das von einer nach Süden ausladenden Elbeschlinge begrenzt wird. Die Städte Dessau-Roßlau und Coswig (Anhalt) befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft Kliekens.
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
Das Dorf Buro gehörte von 1258 bis 1809 mit seiner Komturei dem Deutschen Orden. Danach war das einstige Gut der Ordensritter eine herzoglich-anhaltische und seit 1918 eine staatliche Domäne. Der letzte Domänenpächter war Philipp Bennecke. In Klieken gab es bis zur Bodenreform 1945 zwei Rittergüter (Unterhof und Oberhof), die über Jahrhunderte dem Adelsgeschlecht von Lattorff gehörten. Letzter Pächter des Oberhofes war Alois Schmitz und letzter Besitzer des Unterhofes war General Richard Ernst Bernhard von Oppeln-Bronikowski, der mit Anna Auguste Ottilie Magdalena von Lattorff verheiratet war.
Am 1. Juli 2007 wurde die Gemeinde Klieken aufgrund einer Kreisgebietsreform vom ehemaligen Landkreis Anhalt-Zerbst in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.
Das Wappen wurde am 10. April 2008 durch den Landkreis genehmigt.
Blasonierung: „Gespalten von Silber und Blau, vorn ein aus dem Schildrand wachsendes, allseitig anstoßendes, schwarzes Prankenhochkreuz, hinten auf der Plattform eines schwarz gefugten silbernen Zinnenturms mit einer Fensteröffnung ein silberner Storch mit schwarzer Flügeldecke und rotem Schnabel und Beinen, überhöht von zwei sechsstrahligen silbernen Sternen nebeneinander.“
Die Flagge ist Blau - Silber (Weiß) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.
Barocke Fachwerkkirche aus dem 17. Jahrhundert mit einem Turm von 1784 in Klieken.
Komturei des Deutschen Ordens und ehemalige Ordenskirche im Ortsteil Buro.
Witwenhaus derer von Lattorff in Klieken.
In der Gemarkung der Gemeinde (Ortsteil Buro) befindet sich der Autobahnanschluss „Coswig“ der A 9 (Berlin – München). Die Bundesstraße 187 von Dessau-Roßlau nach Coswig (Anhalt) führt durch Klieken.
Die Bahnstrecke Dessau-Falkenberg/Elster über Lutherstadt Wittenberg hat einen Haltepunkt in Klieken. Am Bahnhof Klieken gibt es stündlich die Möglichkeit, nach Dessau-Roßlau sowie weiter Richtung Halle (Salle) bzw. Leipzig, oder, in Gegenrichtung, Richtung Wittenberg - Annaburg zu fahren. Der Bahnhof Klieken wird von Regionalbahnen der DB Regio fahrplanmässig angefahren.
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