Der Begriff Clan (oder Klan, von gälisch Clann, „Kinder, Abkömmlinge“) bezeichnet ursprünglich die irische und schottische Clangesellschaft, eine Personengruppe, die sich als Abkömmlinge eines gemeinsamen Ahnen empfindet; im weiteren Sinne kann der Gründer auch ein übernatürliches Wesen (wie ein Totem) sein; die Personen müssen nicht verwandt sein, durch Adoption werden sie fiktiv als „Familienmitglieder“ auch „Clanmitglieder“. In Schottland tragen Clanmitglieder den gleichen Nachnamen, der meist die Vorsilbe Mac (wie McConnor) hat, Irische Familiennamen die sich auf den Clan beziehen beginnen mit „O' “ (irisch: Ó) bzw. „Ni“ (irisch: Ní) als weibliche Form wie z. B. in O'Connor, Ó Conchobhar (altirische Form), O'Kelly bzw. Ó Ceallaigh, O'Meallaigh, Ní Mháille.
Der Häuptling eines Clans regiert seinen Clan unabhängig von übergeordneten Strukturen, selten kann es aber Allianzen zwischen Clans geben. In diesem Verständnis werden in der Anthropologie auch chinesische und japanische Sippen Clan genannt.
Das schottische Clansystem wurde 1745 durch Parlamentsbeschluss verboten als zu starke unabhängige Struktur, der Clanchef hatte absolute Gewalt über Land und Leben seiner Mitglieder, was in jenem Jahr zur Unterstützung des Aufstands der Jakobiten geführt hatte.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."