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| Kiskunhalas | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Ungarn | |||
| Region: | Dél-Alföld (Südliche Große Tiefebene) | |||
| Komitat: | Bács-Kiskun | |||
| Koordinaten: | 46° 26′ N, 19° 29′ O46.43194444444419.488611111111Koordinaten: 46° 25′ 55″ N, 19° 29′ 19″ O | |||
| Fläche: | 227,58 km² | |||
| Einwohner: | 29 168 (2008) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 128 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 077 | |||
| Postleitzahl: | 6400 | |||
| Struktur und Verwaltung | ||||
| Webpräsenz: | ||||
Kiskunhalas [ˈkiʃkunhɒlɒʃ] ist eine Stadt im Komitat Bács-Kiskun 130 km südlich von Budapest in Ungarn.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name der Stadt setzt sich aus „Kiskun“ für das Volk der Kumanen und „Halas“ für Fisch aufgrund des früheren Fischreichtums der umliegenden Seen zusammen. Die Ursprünge der Stadt lassen sich bis ins achte Jahrhundert zurückverfolgen. Ab 895 existierten einige Siedlungen im heutigen Stadtgebiet, eine erste schriftliche Erwähnung fand die Stadt im Jahr 1347.
Im 16. und 17. Jahrhundert hielt die Reformation Einzug in Kiskunhalas. Bis 1754 war die Stadt das Zentrum der Region Kiskunság, durch die starke Unterstützung der Bevölkerung für den Protestantismus wurde ihr dieses Recht danach entzogen. 1770 wurde eine römisch-katholische, 1823 eine presbyterianische Kirche errichtet. 1910 erreichte die Stadt eine Einwohnerzahl von 25.000.
Im János-Thorma-Museum sind archäologische Funde aus der Region sowie Werke des gleichnamigen Künstlers ausgestellt.
Erika Miklósa, Sopranistin
Ágnes Szávay, derzeit beste ungarische Tennisspielerin (Nr. 28 der Weltrangliste), zweifache WTA-Turniersiegerin 2007.