| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Landkreis: | Main-Taunus-Kreis | ||
| Höhe: | 100–515 m ü. NN | ||
| Fläche: | 30,65 km² | ||
| Einwohner: | 27.257 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 889 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 65779 | ||
| Vorwahlen: | 06195, 06198 (Eppenhain), 06174 (Ruppertshain) | ||
| Kfz-Kennzeichen: | MTK (ehem. FH) | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 36 008
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| Stadtgliederung: | 6 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Gagernring 6 65779 Kelkheim (Taunus) |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Thomas Horn (CDU) | ||
Kelkheim (Taunus) ist eine Stadt im Vordertaunus (Rhein-Main-Gebiet) und liegt rund zehn Kilometer westlich von Frankfurt am Main.
Inhaltsverzeichnis |
Kelkheim liegt unmittelbar westlich von Frankfurt am Main. Weitere Nachbargemeinden sind Hofheim, Eppstein, Glashütten, Königstein, Bad Soden und Liederbach. Ein wichtiges Nahziel ist außerdem der Frankfurter Stadtteil Höchst (10 km südöstlich). Wiesbaden liegt etwa 25 km, Mainz etwa 30 km entfernt.
Das Stadtgebiet reicht von der Mainebene (etwa 100 m ü. NN) bis zum Taunuskamm, höchste Erhebung ist der Rossert mit 516 m ü. NN. Weitere nennenswerte Berge sind der Staufen (451 m ü. NN) westlich der Kernstadt und der Atzelberg (506 m ü. NN) im Stadtteil Eppenhain. Durch Kelkheimer Stadtgebiet fließen der Liederbach (durch Hornau, Mitte, Münster) und der Krebsbach, dessen Quelle in Ruppertshain liegt und der in Fischbach zum Fischbach wird.
Kelkheim grenzt im Norden an die Gemeinde Glashütten und die Stadt Königstein im Taunus (beide Hochtaunuskreis), im Osten an die Stadt Bad Soden und die Gemeinde Liederbach, im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main und die Stadt Hofheim sowie im Westen an die Stadt Eppstein.
Die Stadt Kelkheim besitzt keine gewachsene Altstadt, sondern es entstand vielmehr aus dem Zusammenwachsen mehrerer ehemaliger Dörfer. 1938 fusionierten die drei Landgemeinden Kelkheim, Hornau und Münster zu einer Kleinstadt, die nach dem in der Mitte liegenden Ort Kelkheim genannt wurde. 1977 kamen im Zuge der Hessischen Gebietsreform die Stadtteile Fischbach, Ruppertshain und Eppenhain hinzu.
Die drei erstgenannten Stadtteile sind mittlerweile baulich zusammengewachsen. Der Stadtteil Fischbach ist von Hornau und Kelkheim-Mitte nur noch durch einen 200 m breiten unbebauten Streifen getrennt. Ruppertshain und Eppenhain waren von 1972 bis 1977 zur Gemeinde Rossert zusammengeschlossen.
| Stadtteil | Einwohnerzahl | Beschreibung |
|---|---|---|
| Kelkheim | 7.990 | Kelkheim-Mitte, hervorgegangen aus dem früheren Dorf Kelkheim, ist heute die "Innenstadt" der Gesamtstadt. |
| Münster | 7.188 | Münster ist der südlichste Stadtteil. Hier befindet sich das Freibad, die Gesamtschule und das größte Gewerbegebiet der Stadt. |
| Hornau | 4.405 | Hornau hat einen vorbildlich sanierten alten Ortskern und das teuerste Wohngebiet Kelkheims. |
| Fischbach | 5.881 | Fischbach ist vor allem ein Wohngebiet. Weithin bekannt sind die beiden Ausflugslokale Gimbacher Hof und Rettershof. |
| Ruppertshain | 2.228 | Ruppertshain war früher vor allem durch seine Lungenheilstätte bekannt, der monumentale Klinikbau ist weithin sichtbar. |
| Eppenhain | 1.154 | Eppenhain liegt hoch in den Taunusbergen und ist nur über eine einzige Straße erreichbar. |
| Gesamt | 27.558 | (Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2005) |
Die Geschichte Kelkheims ist in den betreffenden Stadtteilartikeln näher beschrieben.
| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1998 | 26.345 |
| 1999 | 26.500 |
| 2000 | 26.755 |
| 2001 | 26.894 |
| 2002 | 26.863 |
| 2003 | 26.835 |
| 2004 | 26.945 |
| 2005 | 27.004 |
| 2006 | 27.100 |
| 2007 (30. Juni 2007) | 27.116 |
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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|---|---|---|---|---|---|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 47,5 | 21 | 48,4 | 22 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 18,3 | 8 | 20,9 | 10 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 10,1 | 5 | 9,0 | 4 |
| UKW | Unabhängige Kelkheimer Wählerinitiative | 16,6 | 8 | 13,8 | 6 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Kelkheim im Taunus e.V. | 4,9 | 2 | 4,9 | 2 |
| NPD | Nationaldemokratische Partei Deutschlands | 2,6 | 1 | 3,0 | 1 |
| Gesamt | 100 | 45 | 100 | 45 | |
| Wahlbeteiligung in % | 47,0 | 55,4 | |||
Der Kelkheimer Magistrat setzt sich aus 2 hauptamtlichen und 11 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen, die von CDU (6), FDP (2), SPD (2), UKW (2) und FWG (1) gestellt werden. Erster Stadtrat ist Johannes Baron (FDP).
Bürgermeister von Kelkheim ist Thomas Horn (CDU), der seit dem 1. Juni 1995 im Amt ist. Seit dem Zweiten Weltkrieg stellt die CDU ununterbrochen den Bürgermeister, der seit 1995 direkt von den Bürgern gewählt wird.
Das Kelkheimer Wappen ist in vier Felder unterteilt, das obere heraldisch rechte Feld zeigt ein silbernes, sechsspeichiges Rad auf rotem Hintergrund (Mainzer Rad). Das Feld oben links zeigt ein rotes Horn vor silbernem Hintergrund. In den beiden Feldern unten wird ein Hufeisen in verwechselnden Farben rot und Silber dargestellt. Nach dem Zusammenschluss der drei Gemeinden Kelkheim, Hornau und Münster am 1. April 1938 zur Stadt Kelkheim wurde auch beschlossen, ein Stadtwappen entwickeln zu lassen. Durch den Zweiten Weltkrieg verzögerte sich dieses Vorhaben, so dass der Stadt Kelkheim erst am 19. Juni 1950 ihr neues Stadtwappen verliehen werden konnte. Um das Zusammenwachsen der drei vormals unabhängigen Gemeinden zu symbolisieren, setzt es sich aus ehemaligen Ortszeichen der drei damaligen Stadtteile Kelkheim, Hornau und Münster zusammen. So war das Hufeisen ein altes Symbol der Gemeinde Kelkheim, welches bereits 1668 durch ein Siegelabdruck belegt wird. Das Horn wurde als Symbol für das melodische Erkennungszeichen Hornaus gewählt. Das Rad stellt das Mainzer Rad dar, das Wappen des Kurfürstentums Mainz, zu dem Münster seit 1450 (erstmalige Nutzung des Mainzer Siegels 1694) bis zur Säkularisierung gehörte. Nach der Eingemeindung von Fischbach, Ruppertshain und Eppenhain am 1. Januar 1977 stand die Entwicklung eines neuen Stadtwappens zur Diskussion, dies wurde allerdings mit der Begründung abgelehnt, dass die neuen Stadtteile bereits mit dem Mainzer Rad repräsentiert seien, da diese ebenfalls zwischen 1581 und 1803 zum Kurfürstentum Mainz gehörten.
Kelkheim besitzt drei Haltebahnhöfe auf der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn (FKE), eine S-Bahn-ähnliche Vorortbahn, die im 30-Minuten-Takt von Königstein über Kelkheim und Höchst zum Frankfurter Hauptbahnhof fährt.
Die FKE betreibt im Frankfurter Westen zahlreiche Buslinien. Die Linie 804 des RMV bedient alle sechs Stadtteile. Außerdem fahren die Linien 263 und 815, sowie durch Ruppertshain zusätzlich die Linien 504 und 805 durch Kelkheim.
Durch das Kelkheimer Stadtgebiet verlaufen die Bundesstraßen B 8 (Frankfurt–Limburg, in Richtung Frankfurt autobahnähnlich ausgebaut), B 455 (Wiesbaden–Bad Homburg) und B 519 (Rüsselsheim–Königstein). Auf der Autobahn A 66 (Frankfurt–Wiesbaden) gibt es eine Abfahrt Kelkheim, die aber auf dem Gebiet von Frankfurt-Unterliederbach liegt.
Kelkheim-Mitte besitzt eine verkehrsberuhigte Einkaufsstraße, die Bahnstraße. Im Süden des Stadtteils entsteht seit den 1980er Jahren die Neue Stadtmitte an der Frankenallee. Die Hauptstraße der Stadt ist die Frankfurter Straße, die Kelkheim-Mitte und Münster von Norden nach Süden durchzieht.
Kelkheim ist bekannt als Stadt der Möbel. Zahlreiche mittelständisch geprägte Familienunternehmen produzieren und verkaufen bis heute in Kelkheim Möbel, speziell qualitativ gehobene Einrichtungsgegenstände und Stilmöbel. Bekanntestes Produkt war und ist der Frankfurter Schrank. Bis 1997 fand zudem einmal im Jahr in Kelkheim eine überregional bedeutende Möbelausstellung statt. Des weiteren sind in Kelkheim Unternehmen der Papierindustrie und des Werkzeugbaus sowie kleinere und größere Handwerksbetriebe ansässig.
Kelkheim hat ein lebhaftes kulturelles Leben mit Konzerten von Klassik (Tage alter Musik) bis Rock, Lesungen (Ostwestsofa mit Lesungen von Autoren aus den alten und neuen Bundesländern), Kabarett und Theateraufführungen, die von der Kelkheimer Kulturgemeinde e.V. bzw. vom Kulturreferat der Stadt veranstaltet werden. Darüber hinaus hat Kelkheim ein Filmtheater mit zwei modernen Kinosälen, welches ehrenamtlich von einem Verein betrieben wird.
Ende der 90er Jahre wurde in Kelkheim die Rockband Verlen gegründet.
Mit der TSG Münster besitzt Kelkheim eine erfolgreiche Herren-Handballmannschaft, die zurzeit (Stand 2007) in der 2. Handball-Bundesliga spielt. Verschiedene andere Sportvereine bieten ein großes Angebot an Breitensport, auch der örtliche Wanderverein erfreut sich großer Beliebtheit.
Die SG Kelkheim Lizzards gehören zu den erfolgreichsten Flag Football-Teams in Deutschland.
Bad Soden am Taunus | Eppstein | Eschborn | Flörsheim am Main | Hattersheim am Main | Hochheim am Main | Hofheim am Taunus | Kelkheim (Taunus) | Kriftel | Liederbach am Taunus | Schwalbach am Taunus | Sulzbach (Taunus)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."