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| Kaspische Robbe | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phoca caspica | ||||||||||||
| Gmelin 1788 |
Die Kaspische Robbe ist eine endemische Robbe des Kaspischen Meeres.
Inhaltsverzeichnis |
Männchen werden 1,5 Meter lang, Weibchen 1,4 Meter. Sie sind dunkelgrau oder gelblich grau. Männchen tragen ein dunkles Fleckenmuster, während Weibchen hellere und schlechter sichtbare Flecken auf dem Rücken tragen.
Innerhalb des Kaspischen Meeres unternehmen diese Robben jahreszeitliche Wanderungen. So halten sie sich im Winter im nordöstlichen Teil auf, wo das Wasser flacher ist. Im Sommer sammeln sie sich in den südlichen Teilen. Hiermit folgen sie offenbar auch ihrer Beute, die aus kleinen Fischen und Krebstieren besteht.
Nach elf Monaten Tragzeit kommen die Jungen im Januar und Februar zur Welt. Sie werden einen Monat lang gesäugt, bevor sie vom Muttertier verlassen werden, das sich nun mit einem Männchen paart.
Nachdem noch in den 1930ern jährlich 160.000 Baikalrobben getötet wurden, führte die Sowjetunion Jagdbeschränkungen ein, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Heute werden alljährlich etwa 25.000 Robben kontrolliert wegen ihrer Häute gejagt, daneben gibt es seit dem Zusammenbruch der UdSSR vermehrt Probleme durch Wilderer. Die Gifteinleitungen in das Kaspische Meer sowie eine damit einhergehende Schwächung des Immunsystems der Robben tragen zu stetigem Bestandsrückgang bei.
Schätzungen über die Gesamtpopulation gehen weit auseinander. Ursprünglich mag es über eine Million Kaspische Robben gegeben haben. In den 1980ern wurde der Bestand auf knapp 400.000 geschätzt. Inzwischen dürfte es nur noch etwas über 100.000 Robben geben. Die IUCN führt die Kaspische Robbe daher als gefährdet.