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Karlsruher Verkehrsverbund

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Disambig-dark.svg Dieser Artikel erläutert KVV, den Karlsruher Verkehrsverbund; für die Kölner Versicherungswissenschaftliche Vereinigung siehe dort.
Logo des KVV

Der Karlsruher Verkehrsverbund ist ein Verkehrsverbund, dessen Tarifgebiet sich über Mittelbaden und die Südpfalz erstreckt. Er ist somit länderübergreifend in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz tätig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Verbundstruktur

Im KVV sind 19 Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen, die einen gemeinsamen Wabentarif anbieten. Sie bedienen insgesamt 216 Linien. Die Schienenstrecken innerhalb des KVV sind 829 Kilometer lang. 411 Kilometer entfallen auf die Stadtbahn, 347 Kilometer sind DB-Strecken und das Straßenbahnnetz umfasst 71 Kilometer. Das Busliniennetz umfasst eine Länge von insgesamt 2150 Kilometer. 2008 wurden 173 Millionen Fahrgäste befördert. Dabei erschließt er eine Fläche von 3550 km².

Der Verbundgesellschaft Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) gehören die Landkreise Germersheim, Karlsruhe, Rastatt, Südliche Weinstraße sowie die Städte Baden-Baden, Karlsruhe und Landau in der Pfalz als Gesellschafter an. Es handelt sich damit um einen Kommunalverbund. Der KVV wurde 1994 gegründet. Das Tarifgebiet geht über das Gebiet der obigen Gebietskörperschaften hinaus. Ein Vorläufer des KVV war der Tarifverbund zwischen den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe. Der Karlsruher Verkehrsverbund ist für die Verkehrsplanung, den Verbundtarif, das Marketing und die Verteilung der Fahrgeldeinnahmen zuständig. Die Bestellung der Verkehrsleistungen obliegt den Kommunen bzw. dem Land.

Geschäftsführer des KVV ist seit 2. August 2006 Walter Casazza, der zuvor als Betriebsleiter der Innsbrucker Verkehrsbetriebe tätig war. Sein Vorgänger war Dieter Ludwig. Nachdem Ludwig bereits am 1. Februar 2006 die Geschäftsführertätigkeiten bei VBK und AVG an Walter Casazza abgegeben hat, wurde Casazza am 2. August 2006 auch als sein Nachfolger als Geschäftsführer des KVV bestimmt. Dieter Ludwig hat sich in dieser Tätigkeit weit über die Stadtgrenze hinaus als „Nahverkehrspapst“ einen Namen gemacht.

Der KVV wurde durch das Karlsruher Modell weit bekannt.

[Bearbeiten] Beteiligte Verkehrsunternehmen

[Bearbeiten] Gebietskörperschaften

[Bearbeiten] Sonstiges

Benachbarte Verkehrsverbünde sind:

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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