Karl Gottlob Hofmann (* 1. Oktober 1703 in Schneeberg; † 19. September 1774 in Wittenberg) war ein deutscher lutherischer Theologe und Historiker.
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Hofmann wurde als Sohn des Konrektors Melchior Hofmann geboren, der ihn in seinen Anfangsjahren das nötige Wissen vermittelte, um eine Universität besuchen zu können. Er immatrikulierte sich am 6. Mai 1721 an der Universität Leipzig, wo er sich am 19. Dezember 1725 das Baccaulaureat und am 15. Februar 1725 den akademischen Grad eines Magisters der freien Künste erwarb. Daraufhin wird er als Prediger an der Leipziger Paulinerkirche bestellt und begann er ein theologisches Studium aufzunehmen.
Nachdem er vom Leipziger Rat als Sonnabendsprediger an die Thomaskirche 1730 berufen wurde und im folgenden Jahr Substitut des Diakons Johann Georg Hofmann geworden war, erwirbt er sich 1736 das Baccaulaureat der Theologie. Nachdem er einen Ruf an die Michaeliskirche in Hamburg und als Superintendent in Wurzen abgelehnt hatte, wird er 1537 vom Leipziger Rat als Frühprediger an die St. Petrikirche bestellt. Am 27. August 1739 erwirbt er sich an der Leipziger Universität den akademischen Grad eines Lizentiaten und promoviert am 15. September 1739 zum Doktor der Theologie.
Daraufhin erhält er im selben Jahr an der Universität Wittenberg die vierte theologische Professur und übernahm damit als Ephorus die Verwaltung der kurfürstlichen Stipendiaten. In dieser Funktion unterstützte er den damaligen Oberpfarrer der Wittenberger Stadtkirche Johann Georg Abicht. In Wittenberg standen in seinen Vorlesungen vor allem die Holimetrik und die Pastoraltheologie im Vordergrund.
Obwohl er 1743 als Hauptpastor an der St. Michaeliskirche in Hamburg und 1750 zum Senior an der Marienkirche in Danzig Berufungen erhielt, verblieb er in Wittenberg. Wo er als erster Professor der theologischen Fakultät, Mitglied des Wittenberger Konsistoriums, Oberpfarrer an der Wittenberger Stadtkirche und Generalsuperintendent des sächsischen Kurkreises von 1740 an wirkte und verstarb.
Als lutherisch orthodoxer Prediger, stand er in hohem Ansehen seiner Zeitgenossen, vor allem als gelehrter Schriftexeget, der oft auch eine ungeduldige Gesinnung erkennen ließ. Somit war er einer der letzten Vertreter der ausgehenden Konfessionalisierungsbestrebungen der lutherischen Orthodoxie. Sein Sohn Karl Friedrich Hofmann (geb. 1738 in Leipzig) wurde Superintendent in Schlieben.
| Personendaten | |
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| NAME | Hofmann, Karl Gottlob |
| ALTERNATIVNAMEN | Hofmann, Carl Gottlob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer Theologe und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 1. Oktober 1703 |
| GEBURTSORT | Schneeberg |
| STERBEDATUM | 19. September 1774 |
| STERBEORT | Wittenberg |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."