Der Kapitänleutnant (KptLt/KL) bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im drittniedrigsten Offiziersdienstgrad bei der Bundeswehr innerhalb der Deutschen Marine. In den anderen Teilstreitkräften heißt dieser Dienstgrad Hauptmann. Im Sanitätsdienst der Bundeswehr sind die entsprechenden Dienstgrade der Stabsarzt, der Stabsapotheker und der Stabsveterinär. Der Kapitänleutnant gehört zu den Besoldungsgruppen A 11 und A 12. Damit entspricht er den Hauptkommissaren bei der zivilen Polizei bzw. dem Amtmann/Amtsrat im gehobenen nichttechnischen Dienst in der allgemeinen Verwaltung.
Die Dienstgradabzeichen des Kapitänleutnants, die auf beiden Unterärmeln des Dienstjacketts oder als Schulterstücken getragen werden, bestehen aus zwei goldgelben Streifen, zwischen denen sich ein weiterer Streifen in selber Farbgebung, jedoch in nur halber Breite befindet und einem fünfzackigen Stern. Der Stern entfällt, wenn Dienstgradschlaufen getragen werden. Der Mützenschirm zeigt einen stumpfgezackten, goldfarbenen Streifen aus handgesticktem Metallgespinst.
Der Kapitänleutnant wird in zahlreichen Formen abgekürzt: In der Bundeswehr gibt es zwei Varianten:
In der mündlichen dienstlichen Anrede ist auch die Kurzform Herr KaLeu, in der weiblichen Form Frau KaLeu zulässig und gebräuchlich. In der Deutschen Marine, wie auch in den Marinen der angelsächsischen Länder, ist es zudem jedoch traditionell gebräuchlich, dass Soldaten in diesem Dienstgrad von dienstgradhöheren Soldaten ohne die Dienstgradbezeichnung angesprochen werden, also z. B Herr Müller anstelle von Herr (Dienstgrad).
Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee, Unteroffizieren mit Portepee und den Leutnanten Befehle erteilen.
Ein Kapitänleutnant der Bundeswehr führt z. B. ein U-Boot der Klasse 206 A. Boote der Klasse 212 A werden von Korvettenkapitänen oder Kapitänleutnanten geführt.
In früheren Zeiten war in der Marine für den Kapitänleutnant auch die Alltagsanrede KaLeun oder KaLeunt gebräuchlich.
In den deutschen Heeren bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts war Kapitänleutnant ein Dienstgrad zwischen Oberleutnant und Hauptmann. Diesen Dienstgrad, eine andere Bezeichnung war Stabskapitän oder Stabshauptmann, erhielten meist die tatsächlichen Führer von Kompanien, die nicht gleichzeitig deren Inhaber waren.
Da die Bestickung des Mützenschirms nach Form und Farbe Assoziationen mit dem Rand eines bekannten Butterkeksgebäcks hervorrufen kann, wird diese Stickerei im kameradschaftlichen Spaß auch als Keksrand bezeichnet.[1]
Durch den bekannten Spielfilm Das Boot konnte die Dienstgradbezeichnung einen gewissen Bekanntheitsgrad auch bei solchen Menschen erlangen, die ansonsten nur wenig Bezug zur Marine haben. Die Dienstgradbezeichnung ruft daher oft Assoziationen mit dem besagten Spielfilm hervor.
| niedrigerer Dienstgrad Oberleutnant zur See |
Offizierdienstgrad Kapitänleutnant |
höherer Dienstgrad Stabskapitänleutnant |
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| Einordnung: Mannschaften - Unteroffiziere o.P. - Unteroffiziere m.P. - Leutnante - Hauptleute - Stabsoffiziere - Generale/Admirale Alle Dienstgrade auf einen Blick: Bundeswehr-Dienstgrade · Die Bundeswehruniformen: Uniformen |
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."