| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Wittenberg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Wörlitzer Winkel | |
| Höhe: | 64 m ü. NN | |
| Fläche: | 32,30 km² | |
| Einwohner: | 3386 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 105 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06785 | |
| Vorwahl: | 034904 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 91 240 | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Uwe Zimmermann (Die Linke) | |
Oranienbaum ist eine Stadt im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Die Stadt ist seit 1. Januar 2005 Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel, der weitere neun Gemeinden angehören.
Zu Oranienbaum gehören die Ortsteile Goltewitz und Kapen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Oranienbaum liegt ca. 8 km südlich des Elbe-Ufers im Biosphärenreservat Mittelelbe und ca. 6 km östlich von Dessau-Roßlau.
Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.
Die Gemeinden Vockerode, Griesen, Horstdorf, Brandhorst und Kakau der Verwaltungsgemeinschaft Wörlitzer Winkel, die Stadt Gräfenhainichen (vor der Eingemeindung die Gemeinde Jüdenberg), die Gemeinde Schleesen (Verwaltungsgemeinschaft Kemberg) sowie die Stadt Dessau-Roßlau grenzen an die Stadt Oranienbaum.
Geprägt wurde die Stadt durch Baumaßnahmen aus Zeiten des Fürstentums Anhalt-Dessau. Ihren heutigen Namen und ihre Gestalt verdankt sie der Prinzessin Henriette Catharina von Nassau-Oranien, der Frau des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau. Schloss und Park sind Bestandteil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs.
(Quelle: Informations-Broschüre „Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum“ der ehemaligen Verwaltungsgemeinschaft Oranienbaum und: „Oranienbaum. Geschichte mit spitzer Feder“, Oranienbaumer Hefte Nr. 13, Herausgeber: AGORA e. V.)
Eine Schwester von Henriette Catharina, die die Stadt Oranienbaum gründete, war Louise Henriette von Nassau-Oranien. Sie heiratete später den brandenburgischen Großen Kurfürsten und ließ 1650–55 das heutige Schloss Oranienburg erbauen, aus dem sich die Schwesterstadt Oranienburg entwickelte.
Goltewitz liegt ca. 1 km östlich von Oranienbaum.
Ab dem 16. Jahrhundert – Goltewitz ist kursächsisch.
1815 – Die Gemeinde wird preußischer Grenzort.
Die Gewässerbezeichnung Grenzgraben,
die Existenz eines Zollamtes in Oranienbaum,
die Kirche als Filiale der Kirche der Gemeinde Jüdenberg stammen aus dieser Lage im Ausland.
1942 – Goltewitz kommt zu Anhalt.
1975 – Eingemeindung nach Oranienbaum.
Ursprünglich Waldgebiet westlich von Oranienbaum mit Forstamt.
1902 – Am Weg von Vockerode zum Forsthaus Kapen wird ein fürstliches Jagdhaus („Kapenschlößchen“, „Kapenmühle“) errichtet. Nach Auflösung des Herzogtums 1918 dienten die nun landeseigenen Gebäude und das dazugehörige Gelände verschiedenen Zwecken, u. a. als Erholungsheim des Deutschen Reichskriegerbundes, als Ausschank für Wanderer und als Jagdschloss der ehemaligen Gauleitung Sachsen-Anhalt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude durch die Forstwirtschaft genutzt und in den 1950-er Jahren als geeignetes Versteck für die Zentrale der Staatssicherheit zur Überwachung der nahen Autobahn genutzt.
1935 – Ein Teil des Gebietes wird Truppenübungsplatz, Kasernen werden errichtet.
1936 – In unmittelbarer Nachbarschaft wird ein Chemiewerk errichtet, in dem Sprengstoffe und Zubehör sowie weitere Rüstungsgüter fabriziert werden. Die Dessau-Wörlitzer Eisenbahnlinie errichtet einen Haltepunkt und Anschlussgleise.
1945 – Die Kasernen und der Truppenübungsplatz sowie das Forsthaus werden von der sowjetischen Armee übernommen.
1948 – Im Chemiewerk wird die Produktion von Sprengstoffen und Zubehör wieder aufgenommen.
1985 – Erweiterung der Dessau-Wörlitzer Eisenbahnlinie am Haltepunkt durch ein Container-Terminal.
1991 - Auf dem Gelände des Chemiewerkes wird der „DESSORA“-Gewerbepark eingerichtet. Neue Firmen siedeln sich an. Der Autobahnanschluss (A 9) Dessau-Ost ist nur ca. 2 km entfernt.
1991 – Die sowjetische Armee räumt Kasernen und Forsthaus, die Staatssicherheit die Kapenmühle. Die Kapenmühle wird zunächst Sitz der Aufbauleitung für den späteren Standort der Biosphärenreservatsverwaltung.
1993 – Forsthaus und Kapenmühle werden renoviert. Einige alte Gebäude werden abgerissen.
1997 – Die Verwaltung vom Biosphärenreservat Mittelelbe zieht in Forsthaus und Kapenschlößchen ein.
2005 – Die Kasernen werden abgerissen.
Oranienbaum unterhält eine Partnerschaft zur rheinland-pfälzischen Stadt Daun. Weniger verbindliche, freundschaftliche Beziehungen bestehen zur brandenburgischen Schwesterstadt Oranienburg und seit 2000 zum Niederländischen Königshaus.
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."