Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Königsfarn

- Königsfarn -

Königsfarn :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Königsfarn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Königsfarn
Königsfarn (Osmunda regalis)

Königsfarn (Osmunda regalis)

Systematik
Überabteilung: Gefäßsporenpflanzen (Pteridophyta)
Klasse: Echte Farne (Polypodiopsida)
Ordnung: Königsfarnartige (Osmundales)
Familie: Königsfarngewächse (Osmundaceae)
Gattung: Königsfarne (Osmunda)
Art: Königsfarn
Wissenschaftlicher Name
Osmunda regalis
L.
Wedel des Königsfarns
Fertiler Teil des Wedels

Der Königsfarn (Osmunda regalis), auch Gewöhnlicher Rispenfarn oder Königs-Rispenfarn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Königsfarngewächse (Osmundaceae). Die Gattung Königsfarne (Osmunda) umfasst ca. 10 bis 15 Arten. Osmunda regalis ist der einzige mitteleuropäische Vertreter.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Der Königsfarn ist ein stattlicher, mehrjähriger Farn, der bis 160 (200) Zentimeter hoch werden kann. Aus dem Rhizom entwickeln sich jährlich mehrere aufrechte Wedelblätter, die lang gestielt sind. Die sterilen, hellgrünen Blattteile sind doppelt gefiedert und wachsen ausgebreitet. Anders als bei vielen anderen Farnen befinden sich die Sporenträger (Sori aus Sporangien) nicht auf der Unterseite der Blätter. Stattdessen sind, getrennt von den sterilen Blattteilen, im oberen Bereich der Wedelblätter die Fiedern in rostbraune, ausschließlich Sporangien tragende, ährig angeordnete Abschnitte umgewandelt. Diese strikte funktionale Aufteilung in ein grünes, steriles Nährblatt und ein braunes, fertiles Sporenblatt wird als stammesgeschichtlich sehr urtümliches Merkmal im Vergleich zu anderen, "moderneren" Farnarten interpretiert. Als ein solches wird auch die einfache, gabelteilige Nervatur der Fiederblättchen gedeutet.

Die Sporenreife findet in den Monaten Juni und Juli statt. Die Sporen sind auf rasche Keimung ausgelegt und vertragen keine lange Trockenperiode. Im Herbst werden die Wedelblätter hinfällig; die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab.

[Bearbeiten] Vorkommen

Der Königsfarn kommt an lichten Stellen in Bruchwäldern, zwischen Weiden- und Gagelgebüschen, in und an Gräben und an feuchten, schattigen Waldrändern auf sauren, torfig-humosen, wechselfeuchten bis staunassen, mäßig nährstoffarmen, basenarmen Sand-, Ton- und Niedermoorböden vor. Die Pflanze gilt demzufolge als Halbschattenpflanze und Nässezeiger.

Die Verbreitung ist kosmopolitisch in den gemäßigten Breiten der Nord- und Südhemisphäre. In Europa wird vor allem der westliche Teil besiedelt. Innerhalb Deutschlands ist ein deutlicher Schwerpunkt in der atlantischen, wintermilden Klimaregion im nordwestlichen Tiefland zu erkennen. In Mittelgebirgen fehlt der Königsfarn meist. Die Art gilt aufgrund von Bestandsrückgängen in Folge von Biotopzerstörung als „stark gefährdet“ und steht unter Naturschutz (unter anderem „besonders geschützt“ nach der Bundesartenschutzverordnung).

[Bearbeiten] Quellen (Literatur)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Osmunda regalis – Bilder, Videos und Audiodateien
rencontre

Königsfarn - En savoir plus

Rencontre Königsfarn - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.